ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Online Recherche als Vorbereitung für offline Shopping

Nach online Recherche wird stationär gekauft (© Peter Smola / pixelio.de) 

 Nach online Recherche wird stationär gekauft (© Peter Smola / pixelio.de)

Die Zukunft des stationären Handels liegt im Internet. Denn statt sich im Laden beraten zu lassen und dann online zu shoppen, sucht die Mehrheit der Verbraucher gezielt Informationen im Netz, um anschließend beim stationären Händler zu kaufen. Vor allem standortbezogene Dienste (Location-based Services, LBS) haben das Potenzial, das Einkaufsverhalten von Konsumenten zu beeinflussen und lokale Händler zu stärken.


Das mobile Internet ist ganz klar das Medium für unterwegs: Fast alle der Befragten (92%) nutzen das Smartphone als Informationsquelle außer Haus. Dabei verwenden rund zwei Drittel von ihnen ihr Gerät dort, wo Produkte verkauft werden, also am Point of Sale. Demgegenüber werden Tablet-PCs (90%) ebenso wie PCs und Laptops (98%) zur Informationssuche überwiegend zu Hause genutzt.

Bei der mobilen Informationsbeschaffung spielen LBS eine wichtige Rolle: Smartphonebzw. Tablet-PC-User nutzen zu 81% (79% im Jahr 2013) eine App, die ihren aktuellen Standort verwendet (z.B. Wetter-Apps und Kartendienste). Mehr als die Hälfte der Befragten (ungewichtet 56% gegenüber 51,3% im Jahr 2013) nutzen Apps, um Informationen über Preis- und Warenangebote von bestimmten Händlern in der Nähe anzuzeigen. Im Laden selbst erwarten 240% mehr Kunden als im Vorjahr, vor Ort ihr Smartphone zur Informationssuche nutzen zu können. Für 79% spielt bei der Informationssuche auf mobilen Geräten die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Produkten abzufragen, eine bedeutende Rolle (gegenüber 73% 2013).

In Hinblick auf das Informations- und Kaufverhalten bestätigen die Befragungsergebnisse von 2014 die Zubringerfunktion des Internets für den stationären Handel. Während im Jahr 2013 noch die meisten Befragten (35%) angaben, über den Laptop/PC nach Informationen zu suchen, um dann auch online zu kaufen, zeigt sich 2014 eine überraschende Veränderung: Auf Platz eins liegt mit 39% die Online-Recherche mit anschließendem Kauf im Geschäft (ROPO: Research online, purchase offline). Die Nutzung von Smartphones und/oder Tablet-PCs als Informationsmedium vor dem Kauf in einem Geschäft ist im Vergleich zum Vorjahr um 150% gestiegen.

Nutzer von LBS erwarten mit 82% (73% 2013) in erster Linie Informationen über Ladenöffnungszeiten. Knapp dahinter liegt mit 78% bereits die Verfügbarkeitsabfrage (70% im Jahr 2013). An dritter Stelle folgt der Lieferservice mit 67%.

Die repräsentative Verbraucherbefragung zum Thema standortbezogene Dienste wurde von kaufDA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein und Unterstützung des Handelsverband Deutschland HDE durchgeführt. Die Erhebung erfolgte zweistufig in zwei Befragungsrunden durch die INNOFACT AG. Die erste Befragungswelle mit 1.012 Personen erfolgte im Zeitraum vom 17. Juli 2014 bis 18. Juli 2014 mittels Telefoninterviews. In der zweiten Welle vom 21. Juli 2014 bis 31. Juli 2014 nahm eine Stichprobe von 1.004 Smartphone- bzw. Tablet-Nutzern an einer Online-Befragung teil. Um eine für Deutschland repräsentative Gesamtstichprobe zu erhalten, wurde die Online-Stichprobe für die Merkmale Geschlecht, Alter und Berufstätigkeit anhand der Verteilung der telefonischen Befragung gewichtet. Die Studie wurde 2014 bereits zum zweiten Mal durchgeführt, um so einen Zeitreihenvergleich zu den Studienergebnissen aus dem Vorjahr 2013 zu ermöglichen.
Nähere Informationen zu Innofact finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: kaufDA

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email