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Studien


Online sehen, was Mode ist

© Günter Havlena / PIXELIO  

 © Günter Havlena / PIXELIO

63 Prozent der Konsumenten, die Kleidung oder Schuhe erwerben, informieren sich im Internet über Mode. Jeder zweite Modeinteressierte kauft dann aber die gewünschten Produkte im Laden. Immerhin 18 Prozent erwerben ihre Kleidung im Netz. Nur rund ein Drittel der Konsumenten (36 Prozent) nutzen das Internet während des Kaufprozesses nicht.


Diese so genannten ROPO-Käufe (Research Online – Purchase Offline) sind inzwischen ein gängiges Konsummuster bei den Verbrauchern. Das zeigt, wie wichtig es für Markenhersteller und Händler geworden ist, im Internet präsent zu sein. Ein guter Internetauftritt stärkt nicht nur das Online-Geschäft, sondern vor allem auch den stationären Umsatz.

Informations- und Kaufverhalten der Textilkäufer mit Internetanschluß (© GfK) 

 Informations- und Kaufverhalten der Textilkäufer mit Internetanschluß (© GfK)

Jeder interessierte Verbraucher surft vor einem Kauf im Schnitt durch drei bis vier Websites von Modeanbietern. Insgesamt 40 Prozent der Suchanfragen bestehen aus generischen Begriffen wie beispielsweise „Hosen“ oder „Sportbekleidung“. Die Konsumenten möchten sich offensichtlich erst einmal allgemein über das vorhandene Angebot und die Trends informieren, bevor konkret individuell gesucht wird.

Insgesamt 15 Prozent der Deutschen sind so genannte „Multichannel“-Käufer. Das heißt, sie erwerben Textilartikel sowohl online als auch in stationären Geschäften. Diese Multichannel-Käufer sind vorwiegend weiblich und zwischen 18 und 29 Jahren. Sie nutzen Mode-Webseiten am häufigsten und stellen im Vergleich zu anderen Käufertypen die meisten Mode-Suchanfragen.

Die GfK Panel Services Deutschland hat in Zusammenarbeit mit Google das Informationsverhalten der Verbraucher mit einem Internetanschluss bei Textilkäufen analysiert. Die GfK Panel Services misst in ihren Verbraucherpanels sowohl das Kaufverhalten als auch elektronisch das Internet-Informationsverhalten in Form von Website-Clicks und Suchanfragen.
Quelle: GfK

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