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Studien


Optimismus? Fehlanzeige!

Quelle: BAT Stiftung für Zukunftsfragen 

 Quelle: BAT Stiftung für Zukunftsfragen

Der Optimismus ist den Bundesbürger für 2016 abhanden gekommen: 55 Prozent blicken der Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zufolge sorgenvoll aufs nächste Jahr. Besonders die älteren Bundesbürger sind skeptisch – fast zwei Drittel der über 55-Jährigen sind besorgt. Deutlich positiver äußern sich dagegen die jüngeren Generationen, die sich „lediglich“ zu zwei Fünfteln besorgt zeigen. Allerdings erhöhte sich in keiner Altersgruppe die Angst so stark wie bei den unter 35-Jährigen (2013: 19%, 2015: 42%).


Griechenlandhilfen sowie Euro-, Wirtschafts- und Finanzkrise – all das hat in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Anti-Europa-Haltung und Konzentration auf nationale Belange geführt. Mit der anhaltenden Uneinigkeit bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation verschärft sich diese Lage noch einmal deutlich. In der Konsequenz erwarten mehr als zwei Drittel der Bundesbürger, dass Europa weiter auseinanderdriften wird.

Der Rechtstrend bei Wahlen in Polen, Frankreich, Ungarn, Österreich, Schweden, Großbritannien, Dänemark oder der Schweiz zeigt in ganz Europa die große Verunsicherung der Bevölkerung, die Angst um den eigenen Wohlstand hat, sich vor Überfremdung fürchtet und nationale Interessen in den Vordergrund stellt. Die Bürger sollten dabei jedoch bedenken, dass auf sich allein gestellt Nationalstaaten mit vielen künftigen Herausforderungen überfordert sind. Ohne ein vereintes Europa stehen die wirtschaftliche Stärke, die innere und äußere Sicherheit, die globale Bedeutung, der Lebensstandard und die Lebensqualität auf der Kippe.

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hat über 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

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