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Studien


Papas sind weniger ängstlich als Mamas

Die größten Eltern-Sorgen 

 Die größten Eltern-Sorgen

Eltern in Deutschland sind weder hysterisch noch nachlässig: Der Großteil der Eltern sieht der eigenen Zukunft (65 Prozent) und der Zukunft ihrer Kinder (64 Prozent) optimistisch bzw. sehr optimistisch entgegen. Allerdings schätzt die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sich als eher ängstlich ein.
 
Am meisten Sorge bereitet den Eltern der Gedanke, dem Kind könnte etwas zustoßen: ihr Kind könnte sterben (72 Prozent), einen schweren Unfall haben (67 Prozent) oder nach schwerer Krankheit Invalide werden (50 Prozent). Vor dem Tod des eigenen Kindes haben Männer tendenziell weniger Angst als Frauen (60 zu 79 Prozent), dafür sind junge Eltern bis 29 Jahre ängstlicher als Eltern über 40 (79 zu 60 Prozent).
 
Die Furcht vor persönlicher Bedrohung ist insgesamt größer als die Angst vor globalen Bedrohungen. Die Angst vor eigener schwerer Krankheit (51 Prozent), dem Verlust des Partners (50 Prozent), der Armut verbunden mit sozialem Abstieg (40 Prozent), dem eigenen Tod (34 Prozent) und Arbeitslosigkeit (31 Prozent) sind für die befragten Eltern größer als die Angst vor Krieg (31 Prozent), Atomunglück (28 Prozent), Finanzkrise (26 Prozent) oder Klimakatastrophe (26 Prozent). Auch hier gilt: Männer sind weniger ängstlich als Frauen, junge Eltern ängstlicher als ältere.
 
Entsprechend versuchen Eltern, ihre Kinder vor Alltagsgefahren zu schützen und mit technischen Hilfsmitteln Unfälle zu verhindern. Jeweils über 90 Prozent finden: Kinder sollen erinnert werden, nicht mit Fremden mitzugehen (95 Prozent), Steckdosen müssen gesichert sein (94 Prozent), Kinder müssen einen Helm auf dem Lauf- bzw. Fahrrad tragen (93 Prozent) und brauchen einen ausreichenden Impfschutz (93 Prozent), Kinder unter vier Jahre dürfen nicht ohne Aufsicht draußen spielen (86 Prozent) und Schubladen mit Messern müssen gesichert sein (75 Prozent). Nur 14 Prozent finden es richtig, Kindern unter vier Jahren Süßigkeiten zu verbieten.
 
Die GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung GmbH hat im Auftrag der Allianz Deutschland AG und der Zeitschrift ELTERN bundesweit 1.000 Eltern befragt, deren ältestes Kind vier Jahre oder jünger ist.
Nähere Informationen zur GIM finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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