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Studien


Passiver Datenschutz überwiegt

© Rainer Sturm / pixelio.de 

 © Rainer Sturm / pixelio.de

Geht es um Datenschutz im Netz werden in erster Linie Anwendungen bevorzugt, die zum Standard verbreiteter Betriebssysteme oder Mailprogramme gehören. Dazu zählen Virenschutzprogramme bzw. -scanner (72 Prozent), Firewall (59 Prozent) und Spam-Filter (49 Prozent). Zudem halten sich viele Befragte an elementare Regeln wie „Löschen bzw. Ignorieren von E-Mails unbekannter Absender“ (59 Prozent) und „Passwörter, Pins etc. nicht auf der Festplatte speichern“ (46 Prozent).

Weniger verbreitet sind Maßnahmen, bei denen die Surfer aktiv werden müssen, beispielsweise regelmäßiges Löschen von Cookies (29 Prozent), Nutzung komplizierter Passwörter (25 Prozent) oder regelmäßiges Ändern der Passwörter (23 Prozent). Wenig verwendet werden auch falsche Angaben / Fake-Daten (12 Prozent) oder separate E-Mailadressen für Spiele oder Gewinnspiele (10 Prozent). Und kaum jemand setzt derzeit Verschlüsselungsprogramme für E-Mails ein, verwendet zur Online-Recherche alternative Suchmaschinen oder eine Software zum anonymen Surfen.

Sieben Prozent der Deutschen waren schon von Datenmissbrauch betroffen. Diese Personen treffen dementsprechend häufiger Maßnahmen, um sich vor einem erneuten Missbrauch zu schützen. 75 Prozent öffnen E-Mails von unbekannten Absendern nicht bzw. löschen diese sofort. Auch Anti-Spyware und komplizierte Passwörter setzen diese Surfer deutlich häufiger als der durchschnittliche deutsche Internetnutzer.

Knapp die Hälfte aller Surfer sieht in Online-Gewinnspielen eine große Gefahr für Datenmissbrauch und entsprechend viele verzichten deshalb auch auf diese Angebote (55 Prozent). Anders verhält es sich bei den sozialen Netzwerken: Rund 40 Prozent der Befragten sehen in sozialen Netzwerken zwar eine große Gefahr für Datenmissbrauch, auf deren Nutzung verzichten aber dennoch nur 22 Prozent.

Online-Angebote: Nutzung, Gefahr und Verzicht

in %

Nutzung

Gefahr für Daten-missbrauch

Verzicht aus Datenschutz-gründen
Soziale Netzwerke 64 42 22
Online-Shopping 61 15 15
Online-Banking 42 40 37
Online-Bezahlverfahren wie Bankeinzug, EC-/Kreditkarte etc. 34 32 29
Online-Auktionen 30 13 27
Kommunikations-Apps (bspw. WhatsApp, Skype) 27 14 21
Ortungsdienste, Landkarten 21 12 20
Online-Spiele 17 15 30
Bonusprogramme 7 17 35
Online-Gewinnspiele 6 48 55
Quelle: GfK Verein, Studie „Daten & Schutz“, November 2013 Basis: Internetnutzer, n=1547

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „Daten & Schutz 2013“ des GfK Vereins. Sie basieren auf rund 2.000  Verbraucherinterviews, die im September 2013 repräsentativ für die deutsche Bevölkerung durchgeführt wurden.
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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Quelle: GfK Verein

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