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Studien


Pay-as-u-Drive: Nicht nur Skeptiker

© REK  / pixelio.de    

 © REK / pixelio.de

Pay-as-u-Drive-Versicherungen, also Autoversicherungen, bei denen sich die Höhe des Tarifs am Fahrverhalten orientiert, könnten sich vielleicht doch durchsetzen: Neun Prozent der Autobesitzer überlegen nicht nur – sie haben bereits konkrete Pläne, in einen solchen Tarif zu wechseln oder sie haben bereits eine solche Versicherung abgeschlossen. Allerdings bemängeln 22 Prozent der Versicherungsnehmer ein Informationsdefizit.
 
Rund zwei Drittel der Autobesitzer (69 Prozent) stehen Pay-as-u-Drive-Tarifen allerdings skeptisch gegenüber. 41 Prozent erscheint die Versicherung zu kompliziert, 17 Prozent bemängeln, dass man bei den bisher in Deutschland angebotenen Tarifen zu wenig sparen kann. Nur eine Minderheit von elf Prozent hat Angst vor Ausspähung der gespeicherten Fahrdaten.
 
Zur Nutzung einer solchen individuellen Pay-a-u-Drive-Versicherung wird im Fahrzeug eine sogenannte Telematik-Box installiert, die Fahrdaten aufzeichnet und per Mobilfunk überträgt. Aus den Daten lassen sich Rückschlüsse auf das Fahrverhalten ziehen, etwa ob häufig stark beschleunigt und scharf gebremst wird, oder auch ob die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. Ebenfalls lässt sich den Daten entnehmen, ob zum Beispiel häufig nachts gefahren wird. Aus diesen Angaben kann man dann das Versicherungsrisiko individuell berechnen. Bei den bislang üblichen Versicherungen orientiert sich die Beitragshöhe primär am Fahrzeug und der unfallfreien Zeit des Fahrers, sowie an weiteren Kriterien wie dem Alter des Fahrers, seinem Berufsstand, der Kinderzahl, dem Geschlecht oder zum Beispiel der Frage, ob er ein Eigenheim besitzt.
 
Das Marktforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des Bitkom 1006 Personen, darunter 472 Autobesitzer ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ.
Nähere Informationen zu Aris finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Bitkom

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