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Studien


Pay-as-you-drive mit Chancen

©  Erich Westendarp  / pixelio.de 

 © Erich Westendarp / pixelio.de

34 Prozent der Kfz-Versicherungsnehmer in Deutschland könnten sich vorstellen, ihre Kfz-Versicherung auf ein „Pay-as-you-drive“ (Zahle wie du fährst) -System umzustellen. Dennoch ist die Bereitschaft im Vergleich zur Vorjahresbefragung um sechs Prozentpunkte gesunken. Gründe hierfür sind eine zunehmende Verunsicherung bezüglich Datenschutz und Nutzung von Fahrdaten.

Bei „Pay-as-you-drive“ (PAYD) ist die Beitragshöhe abhängig vom Fahrstil und der Kilometerleistung. Die Bekanntheit von PAYD konnte sich im Vergleich zu 2013 zwar geringfügig steigern, aber noch immer ist 78 Prozent der Befragten dieses Versicherungsmodell unbekannt. Bei ausschließlicher Betrachtung von PAYD-Interessenten zeigt sich, dass sich in Sachen Abschlussbereitschaft zwei Drittel schon bei einer jährlichen Ersparnis von 100 Euro oder weniger bei ihrer Kfz-Versicherung einen Wechsel in das neue System vorstellen können.

Hinsichtlich der Freigabe von Daten zur Berechnung für „Pay-as-you-drive“ wären grundsätzlich zwei Drittel der Gesamtbefragten bereit, diese den Versicherern zur Verfügung zu stellen. Geht es um die Freigabe von bestimmten Messdaten einzelner Fahrleistungen zur individuellen Beitragsberechnung, so findet sich der größte Anteil an Kritikern, wie schon im Vorjahr, bei Daten zu konkret gefahrenen Strecken und Routen, gefolgt vom Überfahren wichtiger Verkehrszeichen oder roter Ampeln.

Dies ist das Ergebnis der Studie „Das vernetzte Auto“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 1.000 Kfz-Versicherungsnehmer vom 13.06. bis 18.06.2014 befragt wurden.


Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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