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Studien


Pendler: Morgens Infos– abends Soziales

Morgens geht der Trend zu Nachrichten & Büchern, abends eher zur Kommunikationn (Quelle: Serviceplan) 

 Morgens geht der Trend zu Nachrichten & Büchern, abends eher zur Kommunikationn (Quelle: Serviceplan)

Pendeln  – zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni und meistens mit dabei sind Smartphones oder Tablets. 96 Prozent der Befragten, die regelmäßig mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren, verfügen über ein Smartphone, 42 Prozent sogar zusätzlich über ein Tablet. Vier Prozent verwenden ausschließlich ein Tablet – die größeren Geräte werden überwiegend während längerer Fahrzeiten genutzt (85 Prozent). Smartphones hingegen kommen auf langen wie kurzen Strecken zum Einsatz und rund die Hälfte der Befragten greift sogar während sehr kurzer Wartezeiten zu ihrem Telefon; etwa an der Kasse im Supermarkt.


Am häufigsten prüfen die Pendler, ob sie einen Anruf oder eine SMS erhalten haben (87 Prozent). Sie lesen SMS oder E-Mails (84 Prozent), schauen auf die Uhr (79 Prozent) oder in die sozialen Netzwerke (58 Prozent), checken den Wetterbericht (57 Prozent) oder lesen Nachrichten (52 Prozent). Das meiste wird dabei nicht im Mobile-Browser, sondern über Apps – auf dem Smartphone installierte Mini-Programme – erledigt: 63 Prozent der Befragten nutzen „häufig“ Apps, 33 Prozent „gelegentlich“. Den Großteil machen Programme aus dem Bereich Kommunikation aus, gefolgt von sozialen Netzwerken, Nachrichten und Zeitungen, Verkehr bzw. Navigation und Musik. Mit 83 Prozent führt Facebook die Rangliste der am häufigsten genutzten Apps an; es folgen YouTube, WhatsApp, Amazon und Google Maps. Ebenfalls in den Top-Ten vertreten: Der Blick auf den Kontostand, die Apps der Verkehrsverbünde, Wikipedia und die Rezeptdatenbank Chefkoch.de.

Werktags sind die meisten Pendler mit dem Bus (59 Prozent), der S-Bahn (43 Prozent), dem Zug (32 Prozent) und der U-Bahn (31 Prozent) unterwegs – knapp zwei Drittel benötigt pro Strecke jeweils zwischen 15 und 45 Minuten. Morgens geht der Trend dabei ganz klar zum Lesen, insbesondere zum Konsumieren von Nachrichten: Die am häufigsten genutzten Apps sind hier Spiegel Online (21 Prozent), n-tv (14 Prozent), Bild (16 Prozent) sowie iBooks und Amazon Kindle (15 Prozent). Abends hingegen ist Entspannung angesagt: Kommunikations-Programme wie WhatsApp (67 Prozent) oder der Facebook Messenger (15 Prozent) liegen hier vorn. Auch YouTube und andere Musik-Apps werden häufiger geöffnet.

Out-of-Home-und TV-Werbung aktivieren die Mobile-User besonders stark (Quelle: Serviceplan) 

 Out-of-Home-und TV-Werbung aktivieren die Mobile-User besonders stark (Quelle: Serviceplan)

Rund 70 Prozent der Befragten – unter den 18- bis 35-Jährigen sogar knapp 80 Prozent – stört sich an Werbung, die in Apps eingeblendet wird. Lediglich ein Viertel antwortete hier, dass Werbung für sie kein Störfaktor ist. Allerdings geben 65 Prozent der Befragten an, dass Out-of-Home-Werbung sie bereits dazu veranlasst hat, mit ihrem mobilen Gerät nach dem Abgebildeten zu suchen. Mit 58 Prozent folgt TV-Werbung, Zeitschriften bringen es auf 48 Prozent, Tageszeitungen und Schaufenster auf 36 bzw. auf 35 Prozent.
 
Bei der Analyse des Datenmaterials wurden sechs verschiedene Typen von Pendlern identifiziert, die sich in ihrem Nutzungsverhalten unterscheiden und an die sich Marketer künftig gezielt richten können: Always on the run, Social Networkers, Mobile Addicts, Laid Backs, Actives und Weekend Traveler.
 
Soweit ein Auszug aus der Online-Studie von Mediaplus. Facit Media Efficiency GmbH & Co. KG befragte vom 29.01. bis 6.2.2014 2.114 Personen, die regelmäßig mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren und mindestens ein Mobilfunkgerät besitzen.
Nähere Informationen zur facit gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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