ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Politik soll sich um Armut und Bildung kümmern

Zur Dringlichkeit gesellschaftspolitischer Themen (Quelle: Ipsos) 

 Zur Dringlichkeit gesellschaftspolitischer Themen (Quelle: Ipsos)

Themen, die jeden Einzelnen unmittelbar betreffen können, sind zentraler als solche, die die Gesellschaft als Ganzes bedrohen. Und so sind Armut, Bildung und Arbeitslosigkeit für etwa jeden zweiten Deutschen die Top-Themen, um die sich die Politik kümmern sollte. Die Euro-Schuldenkrise (43 Prozent) und die Gesundheitsversorgung (39 Prozent) landen auf den Plätzen vier und fünf. Nur 17 Prozent stufen das Thema Rechtsextremismus als so dringend ein, dass die Politik hier sofort aktiv werden sollte.

Damit steht das Thema auf Platz sieben von zehn vorgegebenen gesellschaftspolitischen Belangen. Junge Befragte zwischen 16 und 29 Jahren schieben Rechtsextremismus mit 12 Prozent Zustimmung sogar auf Platz acht. Die ältere Generation (50 bis 70 Jahre) sieht das deutlich anders: 24 Prozent finden, dieser Punkt gehört zu den Top-3-Politikthemen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Topthemen der Bevölkerung enger an den Alltag der Menschen geknüpft sind. Armut, Arbeitslosigkeit aber auch Bildung sind die unmittelbaren Hauptsorgen der Bürger. Und auch hier werten jüngere anders als ältere Befragte. Während für die 16- bis 29-Jährigen Bildung (56 Prozent) das absolute Topthema ist, steht bei 50- bis 70-Jährigen die Bekämpfung der Armut (54 Prozent) ganz oben.

Das ergab eine Kooperationsstudie des Marktforschungsinstituts Ipsos mit der beruflichen Medienschule Wandsbek zum Thema „Wahrnehmung und Empfinden von Rechtsextremismus in Deutschland“ unter 1.000 Personen zwischen 16 und 70 Jahren.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos GmbH

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email