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Studien


Polizei bleibt größter Vertrauensträger

Worin die Deutschen ihr Vertrauen setzen 

 Worin die Deutschen ihr Vertrauen setzen

Die Polizei, die Kirche und das Rechtssystem genießen heute mehr Vertrauen bei den Deutschen als früher. Auch die Europäische Union, die Presse und die Gewerkschaften erzielen derzeit höhere Vertrauenswerte als vor zehn Jahren. Es gibt aber auch klare Verlierer, darunter die Werbung oder Internationale Unternehmen, so die aktuelle Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2010“.

 
79 Prozent der Befragten haben der Polizei 2010 ihr Vertrauen ausgesprochen, im Jahr 2001 waren es noch 70 Prozent. Die Kirche erhöhte ihren Vertrauenswert von 37 Prozent auf 41 Prozent, das deutsche Rechtssystem von 44 Prozent auf 48 Prozent. Auch die deutsche Presse genießt heute entgegen des sonstigen Trends in Europa etwas mehr Vertrauen als vor zehn Jahren: Der Prozentsatz der Befragten, die den Printmedien ein „sehr hohes“ bzw. „ziemlich hohes“ Vertrauen aussprachen, erhöhte sich leicht von 44 Prozent auf 46 Prozent.
 
Wer hat das Vertrauen in Deutschland und Europa? 

 Wer hat das Vertrauen in Deutschland und Europa?

Interessant ist auch ein Blick auf den Rang jener Institutionen in der Liste, deren Vertrauenswert noch nicht so lange erhoben wird. Das Thema Umweltschutz steht bei den Deutschen weit oben auf der Agenda: 59 Prozent bringen Umweltschützern Vertrauen entgegen. Internationale Unternehmen dagegen haben 14 Prozentpunkte verloren. Auf den letzten Plätzen landen Politik(10%) und Werbung(6%). Wobei die rote Laterne für die Werbung im Vertrauensranking nichts daran ändert, dass Deutschlands vertrauenswürdigste Marken u. a. erfolgreich auf der Klaviatur der Werbung spielen, um so selbst das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und zu erhalten.
 
Mit der Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2010“ hat das Magazin Reader’s Digest zum zehnten Mal die vertrauenswürdigsten Institutionen und Marken ermittelt. Mehr als 32.000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage, davon rund 9.000 allein in Deutschland. Die gewichtete Datenbasis der repräsentativen Studie umfasst 2010 32.163 Befragte in 16 europäischen Ländern (2001: 17.026 Befragte in 18 europäischen Ländern), davon 2010 7.919 in Deutschland (2001: 1.260 Befragte).
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