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Studien


Private Equity = Black Box

© Daniel Gast / PIXELIO 

 © Daniel Gast / PIXELIO

Private Equity ist vielen suspekt - und völlig unklar ist, welches Investitionsziel Private-Equity-Fonds verfolgen und auf welche Weise Gewinne und Unternehmenswerte geschaffen werden. Der Weg des investierten Geldes ist in der Wahrnehmung der Anleger nicht transparent. Dabei sprechen Renditechancen jüngere Privatanleger und Privatanleger mit unternehmerischer Identität an - ältere Privatanleger sehen Renditechancen als Risikoindikator. Das Image wird durch die Medienberichterstattung und Meinungsführer aus dem Bekanntenkreis geprägt.
 
Bei Private Equity handelt es sich eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung nicht an geregelten Märkten (Börsen) handelbar ist. Die Kapitalgeber können private oder institutionelle Anleger sein; häufig sind es auf diese Beteiligungsform spezialisierte Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Wird das Kapital jungen innovativen Unternehmen bereitgestellt, die naturgemäß ein hohes Risiko, aber auch entsprechende Wachstumschancen in sich bergen, so spricht man von Risikokapital oder Wagniskapital (englisch „venture capital“). (siehe wikipedia.de)
 
Die Kundenanalyse zeigte, dass die Privatanleger dabei insbesondere die Anbieter Geschlossener Private-Equity-Fonds und die Berater bzw. Vermittler in der Pflicht sehen. Diese müssen das nötige Wissen vermitteln, damit die Anleger Sicherheit im Umgang mit Private Equity gewinnen und so Chancen und Risiken besser bewerten können. Zudem müssen Private-Equity- Investitionen in der Kommunikation greifbarer gemacht werden. Wie die Anlegerbefragungen ergeben haben, gibt es bei vielen Private-Equity-affinen Personen eine große unternehmerische Identität. Das heißt: Sie interessieren sich für unternehmerische Leistungen, neue Geschäftsideen und strategische Geschäftsentwicklung und nehmen dabei auch das unternehmerisches Risiko, das jede Firmengründung mit sich bringt, in Kauf.
 
Der Münchner Fondsanbieter und Spezialist für Sachwertanlagen WealthCap geht mit der Private-Equity-Studie 2011 „Von Honigbienen und Heuschrecken“ dem Verhältnis von Ansehen und Wirklichkeit der Branche auf den Grund. Gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut Q I Agentur für Forschung und Feri Euro Rating Services AG, einem Wirtschaftsforschungs- und Prognose-Institut, wurde die Studie umgesetzt, die eine Marktanalyse direkt den Einstellungen und Meinungen von Privatanlegern gegenüberstellt.

In vier dreistündigen Kreativgruppen, in denen neben verbalen auch nonverbale Auseinandersetzungsformen (u. a. die Erstellung von Collagen) zum Einsatz kamen, wurden jeweils acht Teilnehmer mit dem Forschungsgegenstand konfrontiert. Den Kern des Forschungsinteresses bildeten u.a. die spontane Wahrnehmung von Private Equity beim Anleger, Kenntnisstand , Anlagemotive, Barrieren und Einflüsse, die die Wahl des Anlagetyps beeinflussen. Dabei folgt die Studie einem qualitativen Forschungsansatz, in dessen Mittelpunkt die intensive Analyse der Beiträge aller Teilnehmer im Kontext der interaktiven, vieldimensionalen und von gegensätzlichen Sichtweisen geprägten Auseinandersetzung in der Gruppe steht.
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