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Studien


Private Krankenzusatzversicherung für Zahnersatz

Wenn Zähneputzen nicht mehr ausreicht, wird oft teuer (© Jetti Kuhlemann  / pixelio.de) 

 Wenn Zähneputzen nicht mehr ausreicht, wird oft teuer (© Jetti Kuhlemann / pixelio.de)

Zwar besitzen 8,2 Millionen der gesetzlich Versicherten zwischen 18 und 59 Jahren bereits mindestens eine private Krankenzusatzversicherung, doch weitere vier Millionen planen eine diese abzuschließen oder zu wechseln. Insbesondere die wahrgenommenen Versorgungslücken beim Zahnersatz, bei Vor-/Nachsorgeuntersuchungen und Sehhilfen bilden die Beweggründe.
 
Insgesamt stufen 31 Prozent der gesetzlich Versicherten eine private Krankenzusatzversicherung als sehr oder äußerst wichtig ein. Insbesondere für Versicherte, die sich über das Leistungsangebot von Krankenkassen informieren und sich einen Krankenkassenwechsel vorstellen können, sind private Krankenzusatzversicherungen von hoher Relevanz (61 Prozent sehr oder äußerst wichtig). Es ist in erster Linie Zahnersatz, der das Interesse der abschlusswilligen Personen auf sich zieht (60 Prozent). Denn immer mehr Menschen realisieren, dass der schmale Leistungskatalog der gesetzlichen Absicherung häufig nicht ausreicht.
 
Trotz der neuen juristischen Hürden für Krankenkassen, Zusatzversicherungen zu vermitteln (vgl. BGH Urteil vom 18. September 2013), hat dieses Angebot eine große Akzeptanz in der Bevölkerung: Kooperationen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Versicherungsgesellschaften genießen bei privaten Krankenzusatzversicherungen eine hohe Akzeptanz, die absolute Mehrheit (50 Prozent) ist hiervon überzeugt. Jedoch gibt es auch kritische Stimmen: Zwölf Prozent sehen diese Kooperationen als überflüssig an.
 
Für die Studie „Kundenerwartungen an die Krankenzusatzversicherungen“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov wurden 1.500 gesetzlich krankenversicherte Personen zwischen 18 und 59 Jahren im Oktober 2013 repräsentativ befragt.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: YouGov

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