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Studien


Private Vorsorgeversicherungen im Aufwind

© Margot Kessler / PIXELIO 

 © Margot Kessler / PIXELIO

Die Nachfrage im deutschen Versicherungsmarkt hat sich stabilisiert, liegt aber weiter deutlich unter dem Niveau der Zeit vor dem Beginn der Wirtschaftskrise. Private Krankenversicherungen sind gefragt im Gegensatz zu Lebensversicherungen.

 
Insgesamt planen im Januar 6,4 Prozent aller Versicherungskunden einen Versicherungsabschluss bzw. einen Versicherungswechsel innerhalb der kommenden Monate. Umgerechnet auf den Gesamtmarkt entspricht dies einem Neuabschlusspotenzial von 3,4 Mio. Verträgen im ersten Quartal 2010 (Vorquartal: 3,7 Mio.; 1. Quartal 2009: 3,2 Mio).
 
Vor dem Hintergrund der Beschränkungen der gesetzlichen Gesundheitsvorsorge sowie der anhaltenden Diskussionen um Zusatzbeiträge denken insbesondere jüngere Versicherungskunden immer häufiger über den Abschluss von Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen bzw. auch von Pflegezusatzversicherungen nach. Die generelle spartenspezifische Abschlussbereitschaft ist hier binnen eines Jahres „explosionsartig“ von zwei auf aktuell sechs Prozent gestiegen.
 
Das Interesse an Produkten in der Sparte Altersvorsorge bleibt hingegen vorerst unverändert. Das konkrete Abschlusspotenzial für das ersten Quartal 2010 beträgt rund 300.000 Vorsorgeverträge. Gegenüber dem Vorquartal sind diese Zahlen unverändert, gegenüber den 1. Quartal 2009 ist ein Anstieg von 200.000 auf 300.000 potenzieller Neuverträge zu verzeichnen.
 
Bevorzugte Anbieter im Gesamtmarkt sind weiterhin HUK-Coburg, Allianz und AXA. Auf Spartenebene zeigt sich deutlichere Bewegung: So gelingt es beispielsweise der CosmosDirekt seine Top-Position im Bereich Biometrische Risiken weiter auszubauen; in der SUH-Sparte holt die Allianz auf der Beliebtheitsskala der potenziellen Produktgeber deutlich gegenüber dem Spitzenreiter HUK-Coburg auf.
 
Zur Ermittlung des „Assdex“ befragt YouGovPsychonomics seit 2007 regelmäßig 1.500 private Versicherungskunden ab 18 Jahren repräsentativ zu ihrer generellen Abschlussbereitschaft sowie zu ihrer kurzfristigen Abschlussintention im laufenden Quartal. Zudem werden die aktuellen Produkt- und Anbieterpräferenzen ermittelt – differenziert nach sechs Versicherungssparten und 18 Produktgruppen.
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