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Studien


Privatleben und Arbeit verschwimmen

© Robert Wetzold / PIXELIO 

 © Robert Wetzold / PIXELIO

Web 2.0. und die mobile Kommunikation beeinflussen Privatleben und Arbeit gleichermaßen und lassen die Grenzen verschwimmen.

Für diese Studie wurden jeweils 150 Manager in verantwortlichen Positionen sowie jeweils 250 Büroangestellte in den Ländern Deutschland, England, den USA und Australien befragt.

Im Ländermittel 48 % (Deutschland 37 %) der Angestellten und 71 % (Deutschland 67%) der leitenden Angestellten geben an, dass ihre beruflichen und privaten Aktivitäten sich mindestens zweimal pro Woche überschneiden. Im Ländermittel 37 % und in Deutschland 30 % der Befragten nutzen ein Smartphone und sind damit über einen ständig aktiven Link mit dem Büroleben verbunden.

Die Zeiten wirtschaftlicher Schwäche führen dazu, dass insgesamt 56 % (Deutschland 49 %) der Angestellten denken, sie müssen in diesem Jahr härter arbeiten als im letzten, und 44 % (Deutschland 35 %) sind der Meinung, sie müssen länger arbeiten. Als Gegenleistung für ihr verstärktes berufliches Engagement außerhalb traditioneller Arbeitszeiten erwarten Arbeitnehmer, ihre Zeit im Rahmen der vertraglich festgelegten Arbeitszeit frei einteilen zu dürfen.

Vertrauen ist für die heutige Generation von Arbeitnehmern der Schlüssel zur beruflichen Zufriedenheit: Neben dem Gehalt bewerten die Befragten (im Ländermittel 67 %, in Deutschland 56 %) den Aspekt „meine Zeit frei einteilen dürfen“ höher als jeden anderen Vorteil. Im Ländermittel 62 % und in Deutschland 66 % der Angestellten denken, dass sie am Arbeitsplatz das Recht haben sollten, zu privaten Zwecken von ihrem Arbeitsplatzrechner aus auf Web- und soziale Netzwerkinhalte zugreifen zu dürfen, und – was für Arbeitgeber noch viel interessanter ist – ein Fünftel (im Ländermittel 21 %, in Deutschland 16 %) der Arbeitnehmer würde eine Stelle ablehnen, bei der ihnen das Aufrufen von sozialen Netzwerkseiten oder privaten E-Mails während der Arbeitszeit nicht gestattet wäre.

Doch die Risiken und Nachteile durch private Web 2.0- und Internet-Kommunikation sind nicht zu unterschätzen. 82 % (Deutschland 77 %) der Büromitarbeiter haben schon irgendeine Art von unerwünschten Inhalten über E-Mails und soziale Netzwerkseiten erhalten, die sie am Arbeitsplatz abrufen. Interessant ist, dass im Ländervergleich ein deutlicher Unterschied in der Art der unerwünschten Inhalte besteht. So sind die in USA häufigen Probleme mit Mobbing via Internet in Deutschland weitaus weniger relevant.

Clearswift, Spezialist für inhaltsbezogene Sicherheitssoftware, hat das
Marktforschungsunternehmen Loudhouse Research beauftragt, die Konsequenzen von Web 2.0 Technologien am Arbeitsplatz zu untersuchen.

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