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Studien


Programm für die Freizeit

© Cisco Ripac/ PIXELIO 

 © Cisco Ripac/ PIXELIO

Im Schnitt haben alle Deutschen ab 14 Jahren vier Stunden und drei Minuten pro Werktag freie Zeit. Jugendliche und Ruheständler verfügen hierbei über den größten Anteil an freier Zeit und können fast fünf Stunden lang tun und lassen was sie wollen. Familien müssen indessen mit nur gut drei Stunden Freizeit auskommen.

Seit 1950 hat sich die durchschnittliche Arbeitszeit von 48 auf 38,4 Wochenstunden reduziert. Im gleichen Zeitraum hat sich der Urlaub von 9 auf 30 Tagen sogar verdreifacht. Trotz dieser objektiv deutlichen Arbeitszeitverkürzung herrscht bei vielen Bundesbürgern das subjektive Gefühl vor, über zu wenig Freizeit zu verfügen. So liegt der Anteil der Bundesbürger, die sich über zu wenig Freizeit beklagen, fast dreimal so hoch, wie der Anteil derjenigen, die angeben, über zuviel Freizeit zu verfügen. Vor allem Familien wünschen sich mehrheitlich zusätzliche Freizeit.
Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen (Quelle: Stiftung f. Zukunftsfragen) 

 Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen (Quelle: Stiftung f. Zukunftsfragen)


Das Fernsehen ist und bleibt die häufigste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Nahezu jeder Bundesbürger (97%) schaltet regelmäßig, d.h. wenigstens einmal pro Woche, den Fernseher an. Seit Mitte der 1980er Jahre machen Telefonieren (91%), Radio hören (89%), Zeitung/Zeitschriften lesen (79%), sowie Unternehmungen mit der Familie (72%) die ersten Plätze unter sich aus. Das Internet belegt nur bei den Jugendlichen und den jungen Erwachsenen einen Platz in den Top 10. Für diese Altersgruppen ist ein Leben ohne Surfen im Netz kaum noch denkbar. Mit dem Eintritt ins Berufsleben sinkt jedoch die private Internetnutzung deutlicht. Im Gegenzug erhält das Medium Zeitung/Zeitschrift eine gesteigerte Aufmerksamkeit, die im Alter weiter ansteigt.

Groß bleiben auch die Unterschiede bei der Freizeitgestaltung zwischen den Geschlechtern. Frauen gehen u. a. fast doppelt so oft in den Gottesdienst, lesen Bücher oder schreiben Briefe. Und auch erwartete Klischees lassen sich mit Zahlen belegen: Frauen nehmen sich mehr Zeit, um sich in Ruhe zu pflegen, unternehmen öfter einen Einkaufsbummel und verbringen mehr Zeit am Telefon. Männer widmen sich dagegen deutlich häufiger dem Heimwerken, gehen in die Kneipe oder zum Stammtisch und schauen bei Sportveranstaltungen zu.

Für den „Freizeit Monitor 2011“ hat die Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, insgesamt 6.000 Bundesbürger repräsentativ in persönlichen Face-to-Face-Befragungen zu ihrem Freizeitumfang und ihren Freizeitaktivitäten befragt.
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