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Studien


Reiseprognose 2014: Fast die Hälfte sitzt schon auf gepackten Koffern

Die Reiseintensität der Deutschen erhöhte sich 2013 im fünften Jahr in Folge auf aktuell 57 Prozent. Dabei sind die Deutschen am liebsten im eigenen Land geblieben: Fast zwei von fünf Bürgern verbrachten 2013 ihren Urlaub zwischen Nord- und Süddeutschland.

Reisedauer und Reisekosten 2013 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Reisedauer und Reisekosten 2013 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Bei den Auslandszielen ist Spanien zweifellos einer der Gewinner der vergangenen Reisesaison. Mehr als jeder achte Bundesbürger verbrachte seinen Urlaub im Jahr 2013 auf der Iberischen Halbinsel bzw. den spanischen Inseln. Damit reisten mehr Deutsche nach Spanien als in alle Fernreisedestinationen zusammen oder fast doppelt so viele wie in die drittplatzierte Türkei. Erstmals seit Ausbruch der Krise konnten auch die griechischen Reisegebiete um Athen, Kreta oder auf dem Peloponnes wieder mehr Touristen aus Deutschland beherbergen.


1980 verreisten die Bundesbürger 18,2 Tage im Durchschnitt. 1990 waren es 16,3 Tage und im Jahr 2000 immerhin noch 14,8 Tage. Aktuell bleiben die Gäste lediglich 12,1 Tage vor Ort. Weiterhin Bestand hatte in der vergangenen Reisesaison die Gleichung: Je weiter, desto länger. So blieben die Gäste in den innerdeutschen Feriengebieten weniger als 10 Tage – wobei sie an den Küsten länger verweilten als im Süden der Republik. Innerhalb Europas dauerte ein Urlaub knapp 13 Tage, allerdings mit großen Abweichungen: zwischen Österreich (9,8 Tage) und Griechenland (16,1 Tage) lag fast eine Woche. Die Fernreise war nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich eine Reise in eine andere Welt: Durchschnittlich mehr als zwei Wochen blieben die Reisenden vor Ort.
 
Reiseabsichten 2014 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Reiseabsichten 2014 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Die Vorfreude auf die Reisesaison 2014 ist hoch. 45 Prozent, und damit zwei Prozentpunkte mehr als vor 12 Monaten, haben fest vor, dieses Jahr zu verreisen. Fast jeder achte Bundesbürger plant sogar, mehrmals wegzufahren. Allerdings ist sich auch noch mehr als ein Drittel der Deutschen unsicher, ob sie in diesem Jahr überhaupt verreisen werden. Die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt jedoch, dass von diesen wenigstens zehn Prozent einen Urlaub machen werden. Insgesamt kann daher mit einer erneut steigenden Reiseintensität gerechnet werden. Trotz aller Unsicherheit und vorhandenem Krisenbewusstsein wird auch 2014 die Mehrheit der Bevölkerung nicht auf Urlaub verzichten wollen.
 
Soweit ein Auszug aus der 30. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen, für die 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren von GfK nach ihrem Urlaubsverhalten 2013 und ihren Reiseabsichten für 2014 befragt wurden.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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