ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Schlecker verliert auch in Österreich

Die Drogeriebranche in Österreich 

 Die Drogeriebranche in Österreich

Die Drogeriebranche hat sich in den letzte Jahren verändert: Aus einer vielfältigen Branche mit zahlreichen kleinen Drogeriebetreibern ist in Österreich eine oligopolistische Landschaft mit den vier großen Anbietern BIPA, dm, Müller und Schlecker entstanden. Neben meist größeren Ladenkonzepten mit einer aus Kundensicht hohen gefühlten Wertigkeit hat auch der Online-Handel in den Vertriebskonzepten der Anbieter größere Bedeutung gewonnen. Neuerdings hält auch das Social Media Marketing Einzug.

Deutliche Steigerungen in den Marktanteilen unter österreichischen Verbrauchern konnten Müller und BIPA verzeichnen: Müller mit einer relativen Reichweitensteigerung von 26% (+164.000 Kunden). BIPA, zur REWE Group gehörend, konnte immerhin 3% dazugewinnen (+76.000 Kunden) entspricht. Kundenrückgänge erfuhren dagegen die inhabergeführten Drogerieketten dm und Schlecker: dm verlor im Zeitraum 2008 - 2011 zirka 180.000 Kunden (-8%), Schlecker sogar etwa 300.000 Kunden (-16%). Bemerkenswert ist dabei der Rückgang in Wien (-59%). 

Die Drogeriebranche in Österreich 

 Die Drogeriebranche in Österreich

Schlecker-Kunden gehören im Durchschnitt eher zu den weniger solventeren Verbrauchern: Im Vergleich zu den Wettbewerber-Kunden zeichnen sie sich durch geringeres Einkommen und aber auch eher ländliches Wohnen aus. Darüber hinaus sind sie häufiger Singles, die z.B. dadurch keine Babyartikel kaufen. Auch die in den vergangenen Jahren eingeführten, preisintensiveren Bio-Produkte werden seltener von ihnen erworben.

BIPA- und Müller-Kunden lassen sich hinsichtlich gemeinsamer Grundorientierung und Werte eher den „Pionieren" und „Luxusliebhabern", weniger den „Traditions- bzw. Regionsbewussten" zuordnen.

Ein Erfolgskonzept aller Drogerieketten besteht aus dem Verkauf von Eigenmarken-Produkten. So konnte z.B. Balea (dm) im Produkt-Bereich „Duschen, Baden“ im Vergleich zu 2008 3% mehr Kundschaft erreichen, Lux als Handelsmarke musste hingegen im gleichen Zeitraum 5% Kauf-Reichweite einbüßen. Jedoch konnten auch manche Handelsmarken wie Dove (+4%) oder Fa (+3%) Marktanteile dazu gewinnen.

IMAS befragte zwischen September bis Juni in den Jahren 2008 – 2011 8000 Personen in Österreich.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email