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Studien


Selbstbedienungskassen im Handel kaum Thema

SB-Kassen sind bisher kaum üblich (Quelle: Shopping.de) 

 SB-Kassen sind bisher kaum üblich (Quelle: Shopping.de)

Kunden wünschen sich zwar häufig, Kassenschlangen umgehen zu können, doch Selbstbedienungskassen sind im Handel kaum ein Thema: Nur 9 % bieten bislang Selbstbedienungskassen an, hauptsächlich im Lebensmittel-, Elektronik- und Möbelhandel sowie in Baumärkten.

Als Gründe für den Einsatz nennen 38 % der Unternehmen verkürzte Wartezeiten und ein Viertel die Entlastung der Mitarbeiter. Geht es nach dem Wunsch der Arbeitgeber, sollen sich die Verkäufer im digitalen Zeitalter verstärkt auf die wichtige und umsatzbringende persönliche Fachberatung konzentrieren. Gut 50 % der auf Selbstbedienungskassen setzenden Handelsunternehmen gaben an, das positive Feedback der Kunden habe sie darin bestärkt, Selbstbedienungskassen dauerhaft einzusetzen

Dennoch setzen sich SB-Kassen – zumindest bisher – nicht durch. Folgende Hauptgründe für den Nicht-Einsatz von Selbstbedienungskassen wurden angegeben: „Fehlender Kundenkontakt“ (40%), „Mit Produktpalette/Kaufabwicklung nicht vereinbar“ (38%; z.B. Sicherungen an Kleidungsstücken), „Thema hat grundsätzlich keine Priorität“ (10%), „Kosten zu hoch“ (3%), „Einsatz für Kunden zu kompliziert“ (3%). Als mit dem Verkaufsprozess nicht vereinbar haben sich Selbstbedienungskassen neben der Textilbranche auch in Schuh-, Buch- und Bioläden sowie in Drogerien erwiesen. Dennoch: 5% der befragten Unternehmen gaben an, eine Einführung oder Testphase in 2012 zumindest zu planen.

Basis für diese Studie bildet eine Umfrage von Shopping.de bei 139 in Deutschland aktiven Handelsketten, von denen 85 teilgenommen haben. Sie wurden per E-Mail angefragt, bei Bedarf wurde telefonisch nachgehakt.
Quelle: Shopping.de

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