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Studien


Sharing: Privat, übers Portal oder den Einzelhändler?

Manches leiht man sich besser aus (Foto: pixabay.de) 

 Manches leiht man sich besser aus (Foto: pixabay.de)

Sich Dinge von Freunden oder Verwandten auszuleihen, ist nach wie vor gängige Praxis (74 Prozent). YouGov wollte aber wissen, wie es sich mit professionellen Sharing-Angeboten verhält.
 
Mietstationen oder der Einzelhandel werden von 16 beziehungsweise 14 Prozent als Anlaufstelle zum Ausleihen von Dingen genutzt. Etwas schwerer haben es Online-Sharing-Angebote. Obwohl 74 Prozent der Deutschen schon von Sharing-Portalen im Internet gehört haben, steuert momentan nur jeder Zwanzigste (5 Prozent) Portale wie AirBnB, Fairleihen, Frents oder Uber mit einer gewissen Regelmäßigkeit an.
 
Gleichzeitig zeigt sich ein deutliches Marktpotenzial für on- und offline Sharing-Angebote etablierter Einzelhändler. Denn nur einem Fünftel (20 Prozent) der Befragten fällt das Verleihen von Dingen leicht, 43 Prozent geben an, Probleme mit dem Verleih zu haben. Fast drei Viertel (73 Prozent) verleihen zudem nur an Freunde und gute Bekannte.
 
Auch kann sich die Mehrheit der Nutzer von Sharing-Angeboten vorstellen, Sachen im Handel (61 Prozent), an einer Mietstation (57 Prozent) oder im Internet (46 Prozent) auszuleihen. Unter jenen, die bisher keine Sharing-Angebote nutzen, landet bei der potenziellen Nutzung ebenfalls der Handel mit 43 Prozent vor der Mietstation (41 Prozent) und dem Internet (23 Prozent). Insgesamt gibt mehr als ein Viertel (29 Prozent) aller Befragten an, schon einmal ein konkretes Sharing-Angebot im Internet in Anspruch genommen zu haben.
 
Besonders finanzielle Aspekte stehen für die Nutzer von Internet-Sharing-Angeboten im Mittelpunkt. Für fast zwei Drittel (64 Prozent) jener, die schon einmal ein Sharing-Angebot genutzt haben, bietet das Leihen eine Möglichkeit Geld zu sparen. Rund die Hälfte (49 Prozent) leiht sich Dinge, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Weitere 62 Prozent von ihnen sehen im Leihen eine Möglichkeit, Dinge zu nutzen, die sie sonst nur selten brauchen. Von jenen, die noch nicht auf ein Internet-Sharing-Angebot zurückgegriffen haben, wird fehlender Bedarf (43 Prozent) als häufigster Grund angegeben. Auch geben 40 Prozent in dieser Gruppe an, sich Gebrauchsgegenstände lieber selbst zu kaufen. Eine wichtige Rolle bei der Etablierung einer funktionierenden Sharing-Community spielt das Vertrauen der Leihenden in die Verleiher. So sagen mehr als ein Drittel jener, die keine Internet-Sharing-Erfahrung haben, dass es ihnen schwer falle, potenziellen Sharing-Partnern zu vertrauen.

Ganz oben auf der Liste von Dingen, von denen sich die Befragten gut vorstellen können, diese über Sharing-Plattformen im Internet zu leihen, stehen dabei Werkzeuge (45 Prozent), Gartengeräte (34 Prozent) und Autos (28 Prozent). Am skeptischsten stehen die Deutschen dem Leihen von Kleidung im Internet gegenüber. Die Mehrheit (60 Prozent) würde dies auf gar keinen Fall tun. Gleiches gilt für das Leihen von Schmuck und Accessoires (47 Prozent) sowie Wohnungen (39 Prozent).


Für die Studie „Zukunftstrend Share Economy“ hat das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov 1.000 Personen ab 18 Jahren vom 01.03. bis 23.03.2016 mittels standardisierter Online-Interviews befragt. wurden.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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