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Studien


Sharing mit Einfluss auf Verbraucherverhalten

© Gerd Altmann  / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Die Zahl der Menschen, die Produkte und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Konsumfeldern wie z.B. Mobilität oder Arbeitsraum mit anderen teilen, steigt. Insbesondere unter den jüngeren Konsumenten sinken in bestimmten Produktbereichen unbedingte Notwendigkeit sowie Begehrlichkeit von Besitz.
 
Entgegen der naheliegenden und medial intensiv ventilierten Vermutung, stecken hinter Sharing keineswegs nur rein altruistische, also uneigennützige Motivationen. Nach der Ich-AG, Selbstinszenierung und Vernetzung in sozialen Medien folgt laut Trendanalyse die ökonomische Aktivierung des Privatbesitzes, der vom statischen Besitzstück sich zum Wirtschaftsgut wandelt.
 
Für die Trendforscher werden etablierte Geschäftsmodelle– zumindest in den Kategorien, deren Produkte oder „Ressourcen“ gut vermarktbare, gewinnversprechende Güter für Share-Märkte darstellen – unter Druck geraten. Damit können bestehende Anbieter beispielsweise mit hybriden Angeboten reagieren und damit mehrere Märkte bedienen (Beispiel: Einige Autohersteller sammeln seit einiger Zeit Erfahrungen mit „Share-orientierten“ Mobilitätssystemen.).
 
Die „Sharing-relevanten“ Bedürfnislagen der Konsumenten sollten individuell in Abhängigkeit vom jeweiligen Produktbereich betrachtet und gedeutet werden. Beispiel: Ein „car sharer“ muss nicht unbedingt automatisch auch ein „Kleider-Teiler“ sein.
 
Die Sharing-Strömung kann als eine Evolutionsstufe des kritischen und aktiven Konsumenten betrachtet werden. Unternehmen sollten vor diesem Hintergrund ihre Marketingkommunikation – insbesondere ihre Produktversprechen – noch stärker als bisher auf Belastbarkeit prüfen.
 
Soweit die Analyse der Trendforscher der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH.
Nähere Informationen zur GIM finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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