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Studien


Sichere Anlagen zur privaten Altersvorsorge gefragt

Sichere Anlagen für eine gute Altersvorsorge sind laut Marktforschungsergebnissen gefragt (© Rainer Sturm/ PIXELIO) 

 Sichere Anlagen für eine gute Altersvorsorge sind laut Marktforschungsergebnissen gefragt (© Rainer Sturm/ PIXELIO)

Jeder dritte Deutsche (34%) plant in den kommenden zwei Jahren mehr für seine private Altersvorsorge zu tun. Hoch im Kurs stehen dabei vor allem sichere Anlageformen; Renditeaussichten von mehr als drei Prozent spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

Derzeit sparen die Bundesbürger im Durchschnitt monatlich etwa 130 Euro für ihre private Altersvorsorge. Gängigste Produkte sind klassische Lebens- oder Rentenversicherungen, Bausparverträge und Immobilien. Freilich offenbart ein genauerer Blick, dass 42 Prozent der Deutschen aktuell für ihr Alter entweder gar nichts (24%) oder monatlich nur kleinere Anlagebeträge von bis zu 50 Euro zurücklegen (18%). Folglich meinen auch lediglich 30 Prozent, bereits ausreichend für ihr Alter vorgesorgt zu haben. 41 Prozent sind sich hingegen bewusst, eigentlich mehr für ihre private Altersvorsorge tun zu müssen, können sich dies eigenen Angaben zufolge derzeit aber finanziell nicht leisten.

Mit Abstand wichtigstes Entscheidungskriterien beim Abschluss neuer Altersvorsorgeprodukte ist für die Bundesbürger die Sicherheit ihrer Geldanlage. Verlustrisiken zugunsten höherer Renditechancen werden hingegen nur von einem kleinen Teil risikoaffiner Anleger in Kauf genommen.
Noch hat auch die klassische Lebensversicherung aber nicht ausgesorgt: Aufgrund ihres besonders hohen Sicherheits-Images in der Bevölkerung genießt diese bei einfachen Sparern und auch bei jungen Anlegern oft noch einen erstaunlich guten Ruf. Ganz im Gegenteil zur Riester-Rente, die beim Verbraucher deutlich an Attraktivität eingebüßt hat.

Ebenfalls von hoher Relevanz beim Abschluss altersvorsorgerelevanter Finanzprodukte ist neben dem Top-Thema „Sicherheit“ das Thema „Transparenz“, d.h. die Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Anlage. Erst diese führt auf Seiten der Verbraucher letztlich zu einem subjektiven Gefühl der Sicherheit und Kontrollierbarkeit der eigenen Altersvorsorge.

Von der Finanzbranche selbst wird zudem immer wieder die Bedeutung der „Flexibilität“ der Vorsorgeprodukte betont. Hier zeigt die Studie, dass die Bundesbürger verschiedene variable Einzahlungs- und Entnahmeoptionen durchaus zu schätzen wissen. Für unverzichtbar hält diese aber nur jeder vierte Bundesbürger; eine Zahlungsbereitschaft für einzelne Flexibilitätsmerkmale besteht sogar nur bei jeweils maximal 10 Prozent der Kunden. Kurz: Flexibilität in der Altersvorsorge darf aus Verbrauchersicht nichts kosten.

Trotz eines hohen ökologisch-sozialen Bewusstseins in der deutschen Bevölkerung spielt das Thema „Nachhaltigkeit“ bei der Entscheidung für vorsorgerelevante Geldanlagen bislang erst eine untergeordnete Rolle: Lediglich 7 Prozent haben bis dato gezielt eine solche nachhaltige Geldanlage getätigt. Noch klafft hier eine deutliche Lücke zwischen Grundeinstellungen und dem konkreten Anlageverhalten. Immerhin jeder vierte Bundesbürger, allen voran junge Menschen und besonders kompetente Anleger, schätzen nachhaltige Anlageformen als besonders attraktiv ein.

Dies zeigt die aktuelle Finanzmarkt-Trendstudie „Zukunft der Altersvorsorge – Welche Konzepte die Verbraucher überzeugen“ des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN aus Köln. 1.000 Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren wurden zu ihrem aktuellen Vorsorgeverhalten und ihren künftigen Anlage- und Produktpräferenzen befragt.
Nähere Informationen zu HEUTE UND MORGEN finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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