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Studien


Sieben Euro im Monat für Rundfunk

Kein einfacher Stand für den Rundfunk (Quelle: Omniquest) 

 Kein einfacher Stand für den Rundfunk (Quelle: Omniquest)

17,50 Euro dürfen monatlich an Rundfunkbeitrag gezahlt werden – doch nur 19 Prozent der Deutschen halten dies für angemessen. Könnte man selbst die Höhe des Rundfunkbeitrages für das öffentlich-rechtliche Senderangebot bestimmen, ergibt sich unter den Befragten ein Reservationspreis von durchschnittlich 7,09 Euro, wie OmniQuest in einer Umfrage feststellen konnte.

Müssten sich die Deutschen zwischen privatem und öffentlichem Rundfunk entscheiden, würden sogar 41 Prozent der Befragten komplett auf das öffentlich-rechtliche Senderangebot verzichten, 43 Prozent auf die privaten Sender. Den größten Zuspruch findet das private Angebot dabei unter weiblichen und jüngeren Befragten, während die öffentlich-rechtlichen Sender eher bei Männern und Befragten mit 60 Jahren oder älter punkten.

Eine Mehrheit von 63 Prozent wünscht sich auch für die öffentlich-rechtlichen Medien eine Finanzierung durch Werbung, 24 Prozent lehnen dies ab.

Über alle Medien hinweg wird auch inhaltliche Kritik geübt: 45 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass in Bezug auf die Flüchtlingsthematik die Berichterstattung bisher zu einseitig war. Die Hauptverantwortung wird dabei allerdings den privaten Sender angelastet: Während diese von lediglich 24 Prozent der Probanden für objektiv gehalten werden, sind es bei den öffentlich-rechtlichen immerhin noch 35 Prozent.

Gezielt danach gefragt, ob Deutschland den öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht, um den Bedarf an einer unabhängigen Grund-versorgung mit Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung zu decken, finden sich lediglich 46 Prozent Fürsprecher. 40 Prozent der befragten Deutschen verneinen dies.

Dies ergab eine OmniQuest-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im eigenen Online-Panel für den Zeitraum vom 1. bis 3.März 2016.

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