ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Skepsis überwiegt beim vernetzten Auto

Zwar werden elektronische Mobilitätsdienste wie Apps oder Online-Routenplaner von fast zwei Dritteln der Deutschen benutzt, doch das vernetzte wie das autonome Auto wird laut „Mobilitätsradar“ von A.T. Kearney und TNS Infratest eher kritisch beäugt.

Nur jeder Zweite hat bisher vom vernetzten Auto, das während des Fahrens mit dem Internet verbunden ist, gehört und von denen, die das Thema kennen, halten rund 80 Prozent diese Funktion für unwichtig. Rund 60 Prozent der Autofahrer befürchten einen Missbrauch ihrer Daten. Und jeder Zweite, der vom fahrerlosen Auto gehört hat, sieht die Entwicklung kritisch und nur jeder Vierte positiv.

Außerdem unterscheidet die Studie fünf Mobilitätstypen, die hinsichtlich der digitalen Möglichkeiten unterschiedlich agieren: Überzeugte Autofahrer, Nutzer des ÖPNV ohne Alternativen, flexible Autofahrer, mobile Städter und analoge Autofahrer.

Die fünf unterschiedliche Mobilitätstypen (Quelle: obs/A.T. Kearney) 

 Die fünf unterschiedliche Mobilitätstypen (Quelle: obs/A.T. Kearney)



Vorreiter für die Mobilität von morgen dürfte demnach die Gruppe der sogenannten „mobilen Städter“ sein, die etwa ein Fünftel der Bevölkerung ab 18 Jahren ausmacht. In dieser jungen, gebildeten und hochdigitalisierten Zielgruppe verfügen zwar zwei Drittel aller Befragten noch über einen eigenen Pkw, aber der ist dank Car Sharing und digitaler Mitfahrservices für mehr als 90 Prozent im Grunde verzichtbar geworden. Grund dafür ist an erster Stelle mit anderen Verkehrsmitteln schneller am Ziel zu sein, gefolgt von hohen Anschaffungskosten. Für jüngere Menschen spielen zudem die Umweltbelastungen, hohen Unterhaltskosten und der Stress, den Staus und Parkplatzsuche verursachen, eine große Rolle.

Generell zeigt sich, dass nur 44 Prozent der Autofahrer unter 30 Jahren das Auto als bevorzugte Möglichkeit betrachten, um von A nach B zu kommen, während dieser Wert bei älteren Autofahrern noch bei über 70 Prozent liegt.

Für die Studie „Mobilitätsradar“ zum Thema Mobilität und Digitalisierung in Deutschland von A.T. Kearney und TNS Infratest wurden Ende August 2015 über 1000 Personen ab 18 Jahren befragt.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email