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Studien


Smart Home noch zu teuer

© CODE_n / flickr.com 

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Smart-Home-Technologie stößt nicht nur bei deutschen Verbrauchern, sondern auch in Brasilien, USA, Großbritannien und Nordirland sowie Südkorea auf großes Interesse. Laut einer internationalen GfK-Umfrage nimmt rund die Hälfte aller Befragten an, dass diese Technologie in den nächsten Jahren den größten Einfluss auf ihr Leben haben wird.
 
In Deutschland gehen davon 43 Prozent der deutschen Internetnutzer aus. Nur der Trend „mobiles Bezahlen“ wird von deutschen Internetnutzern noch häufiger genannt (56 Prozent). Die Themen „Cloud“ und „3D-Druck“ werden mit rund 30 Prozent deutlich seltener genannt.
 
Allerdings scheint dem deutschen Verbraucher nicht jedes Gerät im Haus geeignet, um von unterwegs gesteuert zu werden. Besonders attraktiv sind für sie Anwendungen aus den Bereichen Energie und Beleuchtung (51 Prozent) sowie Sicherheit und Steuerung (49 Prozent). An dritter Stelle stehen mit 39 Prozent Geräte aus dem Entertainment-Bereich, die sich nicht nur fernsteuern, sondern auch miteinander vernetzen lassen. Auch smarte Haushaltsgeräte würden 37 Prozent der deutschen Internetnutzer gerne außerhalb des Hauses bedienen. Und 29 Prozent finden Smart-Home-Technologie für den Bereich „Gesundheit“ attraktiv.
 
Der internationale Durchschnitt zeigt zwar ähnliche Ergebnisse, doch es gibt auch Länderunterschiede. Während in Großbritannien und Nordirland beispielsweise 38 Prozent der Befragten Geräte aus dem Bereich Sicherheit und Steuerung von unterwegs aus bedienen möchten, erscheint diese Vorstellung sogar für jeweils mehr als die Hälfte der Verbraucher in den USA und Südkorea attraktiv.
 
Über alle Länder hinweg spielt jedoch der Kostenfaktor bei der Anschaffung von Smart-Home-Technologie eine entscheidende Rolle. Über ein Drittel aller Befragten sieht diesen Punkt als größtes Hindernis. Ein Viertel hat Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Auch in Deutschland sind das die meistgenannten Gründe. Rund 42 Prozent nennen „hohe Kosten“ und 35 Prozent fürchten, dass ihr Zuhause von fremden Personen sozusagen „gehackt“ werden könnten.
 
Aber auch andere Hinderungsgründe können eine Rolle spielen. In Großbritannien und Nordirland steht beispielsweise der Mangel an Wissen um diesen Tech-Trend an zweiter Stelle – in Brasilien ist es die schlechte Internetverbindung.
 
Für die GfK-Online-Umfrage wurden pro Land mehr als 1.000 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt. Die Befragung fand im September und Oktober 2015 in folgenden Ländern statt: Deutschland, Großbritannien und Nordirland, USA, Brasilien, Südkorea, China und Japan. Die Daten wurden entsprechend gewichtet, um ein repräsentatives Abbild der Online-Bevölkerung ab 16 Jahren zu schaffen. Derzeit sind die Umfrageergebnisse für die Länder Brasilien, USA, Großbritannien und Nordirland, Südkorea und Deutschland erhältlich. China und Japan folgen in Kürze.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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