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Studien


Smart-TVs verändern das Zuschauer-Verhalten

Smart-TVs wie hier von LG verbinden Fernsehen mit Internet (© LG Electronics) 

 Smart-TVs wie hier von LG verbinden Fernsehen mit Internet (© LG Electronics)

Besitzer von vernetzten Fernsehern (Smart-TVs) konsumieren laut einer aktuellen Marktforschungsuntersuchung mehr Medieninhalte, sind länger online, geben mehr Geld für Pay-TV-Abos aus und sehen oft zwei Bildschirme gleichzeitig an. Dabei verwenden sie die zweiten Geräte häufig, um online nach Informationen zur aktuell laufenden TV-Sendung zu suchen.
 
Besitzer von vernetzten Geräten sind vorwiegend männlich (71 Prozent) sowie besser ausgebildet und verdienen mehr als der Bundesdurchschnitt. Sie sind starke Konsumenten von Medieninhalten und besitzen mehrere video-fähige Geräte (2,5-mal mehr Tablet-Besitzer als der Durchschnitt). 19 Prozent der Befragten in Deutschland sind Kunde von Sky (zum Vergleich: 9 Prozent der Gesamtbevölkerung). Nicht überraschend geben 67 Prozent an, dass sie sich über die neuesten Entwicklungen informieren, 45 Prozent, dass sie von ihren Freunden die Ersten sind, die neue Technologie kaufen.
 
80 Prozent der Gerätebesitzer verwenden dabei vernetzte Funktionen. Am häufigsten nutzen sie TV-Apps, zusätzlich laden sie durchschnittlich sechs weitere Apps herunter. 38 Prozent  nutzen vernetzte Funktionen, um sehenswerte Inhalte zu suchen, 31 Prozent zur Planung der TV-Sendungen und 24 Prozent zum Finden spezifischer Programme. Die Konsumenten gaben an, dass sie eine einfache Nutzung vernetzter Funktionen schätzen sowie die Möglichkeit, ohne zusätzliches Gerät auf Apps zuzugreifen. 16 Prozent verbringen weniger Zeit im Internet, weil sie nun über den Fernseher Zugang zu Apps haben, 13 Prozent sehen wegen der vernetzten Funktionen mehr fern.
 
Hat man vernetzte Geräten, dann ist man 3,1 Stunden täglich zu Hause online – und damit mehr als eine Stunde länger als der Durchschnitt. Häufig wird ein zweiter Bildschirm während des Fernsehens benutzt – 51 Prozent nehmen ein Tablet, 49 Prozent das Smartphone und 40 Prozent greifen zum Laptop. 79 Prozent suchen damit online nach Informationen zur gerade laufenden TV-Sendung. 67 Prozent haben bereits vollständige Filme über einen zweiten Bildschirm angesehen, während 66% Videoclips betrachtet haben. Diese Konsumenten sind online hochaktiv und nutzen mindestens einmal wöchentlich YouTube (60 Prozent), Sat1.tv (38 Prozent), ZDF Mediathek (38 Prozent), VoxNow (35 Prozent) oder Kabeleins.tv (34 Prozent).
 
Rovi Corporation (NASDAQ: ROVI) und Decipher Research haben in einer ersten Studien-Phase Demographien und Nutzungsgewohnheiten im Vergleich zu den Durchschnittswerten in der deutschen Gesamtbevölkerung untersucht. Befragt wurden 500 Besitzer vernetzter Geräte (Samsung TV oder Blu-ray Disc-Player). Die deutsche Studie ist Bestandteil einer weltweiten Analyse, bei der Rovi die neuen Nutzungsgewohnheiten und Werbemöglichkeiten durch den vermehrten Einsatz vernetzter TV-Geräte in deutschen Haushalten bewertet. In der zweiten und dritten Phase wird die Akzeptanz und Effektivität von interaktiver Werbung auf vernetzten Geräten untersucht. 
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