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Studien


Sorge nimmt wieder zu

Die Erwartungen für 2015 hängen laut einer Studie der BAT-Stiftung stark von der derzeitigen Situation der Bürger ab. Geringverdiener und Ostdeutsche zeigen sich deutlich pessimistischer.

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger (69 Prozent) blicken mit Zuversicht auf das gerade begonnene Jahr. Im Vorjahr lag der Anteil der optimistischen Deutschen allerdings noch bei 72 Prozent. Hierbei äußern sich die Westdeutschen etwas positiver als die Ostdeutschen und die jüngeren Mitbürger deutlich optimistischer als die ältere Generation.

Noch eindeutiger sind die Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: Während rund vier Fünftel der Besserverdienenden voller Vertrauen auf das Jahr 2015 schauen, zeigt sich nicht einmal mehr jeder zweite Geringverdiener hoffnungsvoll.
Nur noch jeder dritte Deutsche erwartet eine florierende Wirtschaft im Jahr 2015. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 7 Prozentpunkte. Vor allem bei den älteren Mitbürgern, den Geringverdienenden und den Ostdeutschen ist die Hoffnung auf Wachstum gering. Nur jeder Fünfte vertraut der Politik. Vier von fünf Deutschen gehen sogar davon aus, dass Politiker weiter an Zustimmung einbüßen werden.

Besonders kritisch äußern sich erneut die Ostdeutschen sowie ältere und einkommensschwache Bundesbürger – die das Vertrauen in die Politik fast gänzlich verloren haben.

Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, Professor Dr. Ulrich Reinhardt beschreibt die Befürchtungen der Deutschen: „Die Angst vor einer neuen Wirtschafts-, Finanz-, Banken- oder Eurokrise wächst. Zunehmend mehr Bürger äußern sich besorgt und fürchten, dass Deutschland an wirtschaftlicher Stärke verliert. Verbunden hiermit ist die persönliche Angst vor einem Arbeitsplatzverlust, Rentenabschlägen und finanziellen Einbußen. Die Bürger sorgen sich zudem um die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Verarmte und Reiche – fürchten sie doch selber abzurutschen.“

Für die Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen wurden über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in persönlichen Interviews (face-to-face) befragt. Die Studie ist repräsentativ. 

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