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Studien


Sorge über Zuwanderung und Integration steht über allem

Sorge um Zuwanderung erreicht Höchstwert (Quelle: GfK Verein) 

 Sorge um Zuwanderung erreicht Höchstwert (Quelle: GfK Verein)

Der GfK Verein hat das aktuelle Sorgenranking veröffentlicht: Ganz oben steht das Thema Zuwanderung - im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Besorgnis mehr als verdoppelt. Dafür sinkt die Sorge um Arbeitslosigkeit in Deutschland weiterhin.

83 Prozent aller Umfrageteilnehmer sehen Zuwanderung/Integration als eine der am dringendsten zu lösenden Aufgaben in Deutschland. Auf dem zweiten Platz im Ranking der wichtigsten Herausforderungen steht – mit großem Abstand - die Arbeitslosigkeit. Darin sehen 13 Prozent der Befragten die größte Herausforderung der Deutschen. Das sind 9 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. „Seit die Umfrage 1992 erstmals in Gesamtdeutschland durchgeführt wurde, ist dies der bei weitem niedrigste gemessene Wert. Noch vor zehn Jahren lag dieser Wert bei 80 Prozent“, kommentiert Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins.
 
Das führt auch dazu, dass über die Herausforderungen auf den Plätzen drei bis fünf – Armut, Kriminalität und die Lage in Politik und Regierung – jeweils nur noch rund zehn Prozent der Befragten beunruhigt sind: Die Sorge um Armut sinkt, erstmals seit 2010 wieder, und zwar um fünf Prozent. Deutlich weniger Handlungsbedarf als im Vorjahr sehen die Deutschen auch bei wirtschaftlichen Themen: So ging die Besorgnis über die Preis- und Kaufkraftentwicklung von 16 auf 8 Prozent zurück. Dies liegt wohl an der niedrigen Teuerungsrate, die laut OECD – vor allem aufgrund der sinkenden Energiepreise – im Jahr 2015 bei 0,2 Prozent lag. Auch die wirtschaftliche Stabilität bereitet den Deutschen weniger Kopfzerbrechen. Belegte das Thema im vergangenen Jahr mit 15 Prozent noch den fünften Platz im Ranking, liegt es in diesem Jahr mit 6 Prozent auf Platz elf.
 
Die Deutschen sind nicht allein mit ihrer Sorge über Zuwanderung. Diese ist zwar auch in anderen europäischen Ländern Herausforderung Nummer eins: Österreich (66 Prozent), Schweden, Schweiz (jeweils 50 Prozent), Belgien (43 Prozent), Niederlande (40 Prozent) und Großbritannien (33 Prozent). In Spanien (65 Prozent), Frankreich (64 Prozent), Italien (48 Prozent) und Polen (34 Prozent) allerdings führt Arbeitslosigkeit das Ranking an. Über alle befragten Nationen betrachtet sind Preis-/ Kaufkraftentwicklung und Arbeitslosigkeit mit jeweils 24 Prozent die am häufigsten genannten Herausforderungen. Kriminalität (18 Prozent) und Korruption (15 Prozent) stehen bei der internationalen Betrachtung ebenfalls ganz oben.

Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der repräsentativen Studie „Challenges of Nations 2016“ und basieren auf 27.675 Interviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Frühjahr 2016 in 24 Ländern durchgeführt wurden: Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Italien, Japan, Niederlande, Nigeria, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, die USA sowie erstmals in diesem Jahr auch Mexiko und die Philippinen.
 
Diese Ergebnisse sind ein Auszug aus der repräsentativen Studie „Challenges of Nations 2016“ und basieren auf 27.675 Interviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Frühjahr 2016 in 24 Ländern durchgeführt wurden: Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Italien, Japan, Niederlande, Nigeria, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, die USA sowie erstmals in diesem Jahr auch Mexiko und die Philippinen.
Quelle: Challenges of Nations 2016 – eine Studie des GfK Vereins
Nähere Informationen zum GfK-Verein finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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