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Studien


Stromversorger kämpfen mit schlechtem Image

© Peter Kirchhoff / PIXELIO 

 © Peter Kirchhoff / PIXELIO

Deutsche Verbraucher haben keine gute Meinung von Stromlieferanten. Vor allem die großen Anbieter sind ihnen wenig sympathisch. Insgesamt ist ihre Wechselbereitschaft hoch und sorgt für Bewegung im Markt.
 
 
Die großen Stromkonzerne erfreuen sich außerordentlicher Bekanntheit: Fast alle Befragten kennen E.ON (97 %) und Yello Strom (95 %) zumindest dem Namen nach, gefolgt von RWE und Vattenfall (gestützte Frage). Diese Bekanntheit korreliert jedoch nicht mit den Kundenzahlen. Denn die beiden Anbietergruppen mit den höchsten Kundenzahlen sind die lokalen Stadtwerke (36 % der Befragten) sowie die regionalen Stromanbieter (8 %) – und die sind in der Werbekommunikation vergleichsweise wenig aktiv.
 
Vor allem die bekannten großen Anbieter schneiden bei der Kundenzufriedenheit schlecht ab – auf der Zufriedenheitsskala von 1 bis 4 (4 = sehr zufrieden) belegen RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW die hinteren Plätze. Am besten wurden Nischenanbieter sowie lokale und regionale Unternehmen bewertet.
 
Auch bei der Frage, ob die jeweiligen Kunden den Stromkonzern noch einmal wählen würden, wenn sie die Wahl hätten, fallen RWE (2,7), EnBW (2,7), Vattenfall und E.ON (2,8) zurück. Auch hier werden Nischenanbieter wie Lichtblick und die regionalen Stromanbieter (3,3) am besten bewertet.
 
Bei der Analyse der Zufriedenheit und Wiederwahl gibt es einen deutlichen "Best-in-Class" Anbieter: LichtBlick. Die Zufriedenheit der Kunden beträgt bei vier möglichen Punkten 3,7. Die meisten von ihnen halten es für wahrscheinlich, dass sie sich wieder für Lichtblick entscheiden würden (3,6 bei vier Punkten).
 
Die Bereitschaft, den Stromanbieter zu wechseln, ist insgesamt sehr hoch: 57 % der Befragten sind dazu bereit. Am höchsten ist die Wechselbereitschaft bei den großen Stromkonzernen: Dort zeigen rund zwei Drittel der Kunden diese Tendenz, etwa bei RWE mit einer Wechselbereitschaft von 70 % und E.ON mit 68 %.
 
Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bleibt unternehmensübergreifend der zentrale Treiber der Kundenbindung – und auch der Wechselbereitschaft. Aber auch weitere Gründe werden genannt, etwa ein einfacher, bequemer Umstieg ohne viel Schreibkram, Zusatzleistungen, eine größere Auswahl von Stromtarifen, der Einsatz umweltfreundlicher Energiequellen und ein offener und ehrlicher Umgang mit den Kunden.
 
Das sind Erebnisse einer Studie von Facit Marketingforschung im Auftrag von Serviceplan. Befragt wurden 1.000 Personen online-repräsentativ.
Quelle: Serviceplan

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