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Studien


TV, Internet oder Zeitung: Worauf kann man am ehesten verzichten?

Wer ist für's Internet und wer für TV? 

 Wer ist für's Internet und wer für TV?

Lediglich jeder dritte Bundesbürger (32%) kann sich laut einer Marktforschungsstudie vorstellen, ein Jahr auf die Programme der privaten und öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten zu verzichten. Im Gegensatz dazu würden mehr als zwei Drittel der Deutschen (68%) dem Surfen im Internet entsagen. Allerdings setzen Jung und Alt deutlich unterschiedliche Prioritäten.

So bleibt für die unter 29-Jährigen das Internet die unangefochtene Nummer 1. Nur etwa jeder vierte junge Deutsche kann sich ein Leben ohne Google, Facebook und Co. noch vorstellen. Jedoch nimmt diese Begeisterung für das Netz mit dem Alter sukzessive ab. Bereits die Mehrzahl der 30- bis 39-Jährigen würde eher auf das Internet als auf den Fernseher verzichten. Bei den 40- bis 49-Jährigen sind es sogar zwei Drittel, bei den 50- bis 59-Jährigen gar drei Viertel und bei den über 60-Jährigen sprechen sich fast alle unisono für das Fernsehprogramm aus.

Die private Nutzung des Internets ist im Jugend- und jungen Erwachsenenalter am höchsten. Jedoch nimmt diese mit dem Eintritt in den Berufsalltag deutlich ab. Die meisten erwerbstätigen Deutschen machen es sich gegenwärtig nach Feierabend lieber passiv vor dem Fernseher bequem, um am nächsten Tag wieder fit bei der Arbeit zu sein, als sich aktiv durch die grenzenlosen Angebote im Netz zu klicken.

Unabhängig von der tatsächlichen Nutzung erwarten die Wissenschaftler jedoch eine sich fortsetzende technische Verschmelzung von beiden Geräten. Aber auch wenn heute schon Fernseher Internet-tauglich sind und sich Fernsehprogramm im Netz abrufen lassen – die Möglichkeiten sagen nichts über den tatsächlichen Gebrauch und die wahren Bedürfnisse der Deutschen aus.

Zeitung oder WWW? 

 Zeitung oder WWW?

Auch gegenüber der Zeitung muss das Internet zurückstecken: Im Bundesdurchschnitt würden 58 Prozent eher auf das Internet als auf die Zeitung verzichten. Für viele ist das Zeitungslesen technisch deutlich einfacher und stellt eine Zeitersparnis dar. Die Zeitung liegt am Morgen im Briefkasten, kann in den öffentlichen Verkehrsmitteln ebenso gelesen werden wie abends im Bett. Dagegen müssen nach dem Hochfahren des PCs die Nachrichten erst aktiv gesucht oder aufgerufen werden und für die meisten Deutschen ist der Computer nicht flexibel und leicht genug, um überall mit hingenommen zu werden. Zweitens überzeugt die Zeitung die meisten Deutschen durch ihre gefilterten Informationen. Im Gegensatz zur Datenvielfalt im Netz offeriert die Zeitung stets nur eine Auswahl an Informationen und Meinungen. Dieser Vorauswahl vertrauen die Bundesbürger eher als dem Internet.
 
Die Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, befragte über 2.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren.
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