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Studien


Thema "Flüchtlinge" in Umfragen

Foto: Metropolico.org/flickr.com  

 Foto: Metropolico.org/flickr.com

Das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD zweistärkste Partei wurde, lässt uns gerade etwas inne halten – und uns in einige Umfrageergebnisse der letzten Zeit zum Thema „Flüchtlinge“ schauen. Die Deutschen sehen zwar nach wie vor ein, dass man Menschen in Not helfen sollte, den Durchhaltespruch der Kanzlerin trägt die Mehrheit nicht mehr. Stephan Grünewald erklärt der FAZ die Seele der Menschen.


Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (SI der EKD). Zwischen November 2015 und August 2016 wurden in vier Befragungswellen jeweils 2000 bzw. 1000 Deutsche befragt.

Nach wie vor unterstreichen die allermeisten Befragten (85,4 Prozent 8/2016; 88,4 Prozent 11/2015), dass Deutschland mit der Aufnahme von Flüchtlingen Menschen in existenzieller Not zur Seite steht. 57,4 Prozent (8/2016; 56,8 Prozent 11/2015) verbindet mit den in Deutschland angekommenen Geflüchteten auch die Chance, Bereicherndes für den eigenen Alltag zu entdecken.

Allerdings hat auch die Hälfte der Bevölkerung Angst vor islamistischen Terroranschlägen in Deutschland. Und immerhin ein knappes Drittel fürchtet, selbst Opfer eines Anschlags zu werden. Unter den Befragten, die Angst vor dem einen oder anderen haben:
  • Schaffen wir das? (Quelle: SI der EKD) 

     Schaffen wir das? (Quelle: SI der EKD)

    sind nur 10,5 Prozent der Meinung, dass sich nichts gegen die Angst ausrichten lässt, weil sich solche Anschläge nicht verhindern lassen;
  • äußert fast die Hälfte (48,6%), dass sich über stärkere Kontrollen bzw. Überwachung ihre Angst verringern kann. Mit Abstand an erster Stelle steht dabei eine stärkere Polizeipräsenz (28 %);
  • sprechen 21 Prozent (eigene) Verhaltensänderungen an, vom Abbau von Vorurteilen bis zur Meidung von Großveranstaltungen.
  • meinen acht Prozent, dass eine Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen beziehungsweise Zuwanderung helfen kann;
  • sprechen zwei Prozent ihre generelle Abneigung gegen Menschen mit Migrationshintergrund offen aus.
Die Studie steht unter www.ekd.de/fluechtlingsstudie-2016.pdf als Download zur Verfügung.


N24-Emnid-Umfrage zu „Wir schaffen das“: Befragt wurden am 30. August 2016 etwa ca. 1.000 Personen in Deutschland.

Die Mehrheit der Deutschen bewertet die Aussage „Wir schaffen das“ als unglaubwürdig. 54 Prozent Befragten glauben nicht an Angela Merkels Credo, 43 Prozent halten die Aussage Merkels für glaubwürdig.

Damit sind die Deutschen in ihrer Einschätzung aber sogar optimistischer geworden. Im September 2015 glaubten nur 37 Prozent der Deutschen an Angela Merkels Aussage, 59 Prozent der Deutschen taten dies nicht.

Umgekehrt ist der Trend bei der Bewertung von Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Inzwischen finden 56 Prozent der Befragten das Krisenmanagement der Kanzlerin „eher schlecht“ - vor einem Jahr waren nur 47 Prozent dieser Meinung. 2015 hielten immerhin noch 40 Prozent der Deutschen Angela Merkels Flüchtlingspolitik für „eher gut“ - heute sind es nur noch 35 Prozent.

Eines allerdings stellen die meisten Deutschen nicht in Frage: Angela Merkels humanitäre Geste der Grenzöffnung vor einem Jahr. 57 Prozent der Befragten finden es richtig, dass die Kanzlerin vor einem Jahr Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland kommen ließ. Nur 36 Prozent halten das rückblickend für falsch.

Quelle: N24/ Emnid


Und bei faz.net spricht Stephan Grünewald vom Rheingold Institut über die Situation >>

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