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Studien


Trotz allem: Mit Optimismus ins neue Jahr

Wie steht es um die Erwartungen für 2013? (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Wie steht es um die Erwartungen für 2013? (Quelle: BAT-Stiftung für Zukunftsfragen)

Vor allem die Jugend in Deutschland (14 bis 24 Jahre: 79 Prozent) schaut zuversichtlich auf 2013. Bei den Senioren (älter als 65 Jahre) schauen dagegen nur noch 47 Prozent positiv in die Zukunft. Innerhalb der Bevölkerung äußern sich zudem Männer optimistischer als Frauen, Westdeutsche positiver als Ostdeutsche und Eltern hoffnungsvoller als Kinderlose. Je höher die Bildung und das Einkommen, desto mehr Zuversicht.

Die Wirtschafts-, Finanz-, Banken-, Schulden- und Eurokrise haben das Vertrauen in die Wirtschaftskraft Deutschlands spürbar erschüttert. Mittlerweile glauben 80 Prozent der Bevölkerung an eine Rezession im nächsten Jahr. Dagegen geht lediglich jeder Fünfte von einer wachsenden Wirtschaftsleistung aus. Mit dem Alter steigen die Zukunftssorgen deutlich an. Ebenso beeinflusst auch die Bildung die Sichtweise auf 2013 – während 85 Prozent der formal Niedriggebildeten pessimistisch in die Zukunft schauen, sind dies bei den formal Höhergebildeten immerhin „nur“ 72 Prozent.

Das Vertrauen in die Politiker droht auch im Wahljahr 2013 nicht zu steigen. Vor allem Ostdeutsche und Geringverdiener haben das Vertrauen in die Politik fast gänzlich verloren. Die Gründe für das Misstrauen sind zahlreich. So werden moralische Vorbilder ebenso vermisst wie ein Denken und Handeln über Legislaturperioden hinaus und losgelöst von Parteienzwang. Auch haben die Bürger das Gefühl, dass es nur noch um Inszenierung geht, die Politiker austauschbar sind und dass diese leere Wahlversprechen abgeben, statt Verlässlichkeit, Perspektive und Zukunftsorientierung zu bieten.

Dies geht aus einer aktuellen Repräsentativbefragung der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der 2.000 Personen ab 14 Jahren ihre Erwartungen für 2013 zum Ausdruck gebracht haben.
 
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