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Studien


Über die Hälfte der Österreicher hat die Bibel im Bücherregal stehen

©  Jens Märker  / pixelio.de    

 © Jens Märker / pixelio.de

Drei von vier Österreichern benennen die Bibel (75,6 Prozent) spontan und korrekt als das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am meisten verbreitete Buch der Welt. Fünf Prozent der Österreicher halten „Harry Potter“ und zwei Prozent die erotische Roman-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ für weltweit am bedeutendsten.
 
Laut Umfrageergebnis hat mehr als jeder zweite Österreicher (55,6 Prozent) zumindest eine Bibel zu Hause, unter den Befragten mit katholischem Glaubensbekenntnis sind es knapp zwei Drittel (63,2 Prozent). Bei 56 Prozent der Österreicher verstaubt das Wort Gottes jedoch zu Hause im Regal. Nur 8 Prozent gehören hierzulande zu den regelmäßigen Bibellesern, die zumindest alle zwei bis drei Monate die Bibel zur Hand nehmen. Immerhin jeder fünfte Österreicher liest darin zumindest einmal im Jahr (20,0 Prozent), weitere 24 Prozent seltener. Allgemein lässt sich feststellen, dass je fester der Glaube und je älter die Befragten, desto häufiger studieren die Österreicher die Heilige Schrift. Am ehesten wird sie hierzulande hervorgeholt, um etwas nachzulesen oder nachzuschlagen (36,8 Prozent) sowie zu besonderen Anlässen (24,5 Prozent) wie Ostern, Weihnachten oder anderen Feierlichkeiten.
 
40 Prozent der Österreicher haben in ihrem Leben zumindest Teile aus der Bibel schon einmal gelesen, jeder Neunte hat sie sogar komplett durchgeackert (10,8 Prozent). 43 Prozent haben sich zumindest am Rande mit deren Inhalt beschäftigt, ohne wirklich einen Blick in die Bibel geworfen zu haben.
 
Nur drei Prozent halten jedes Detail in der Bibel für glaubhaft. 53 Prozent halten immerhin zumindest Teile davon für wahr. Als zeitgemäß empfinden 33 Prozent das „Buch der Bücher“ und 48,5 Prozent sind ist der Meinung, dass die Bibel modernisiert, also in einer moderneren Fassung aufgelegt werden sollte. 26 Prozent würden sich die Bibel unter Verwendung einer zeitgemäßeren Sprache wünschen und 22 Prozent würden sogar noch weiter gehen und eine inhaltliche Anpassung der Erzählungen an die heutige Zeit begrüßen.
 
60,8 Prozent sind davon überzeugt, dass man sich aus der Bibel etwas für das eigene Leben mitnehmen kann. Unter den Konfessionslosen denken immerhin 40 Prozent so. Jeder zweite Österreicher hält es auch heutzutage für wichtig, dass Kinder und Jugendliche in Österreich mit den Inhalten der Bibel vertraut gemacht werden (50,5 Prozent), bevorzugt in ihrer ursprünglichen Form als Buch (34,9 Prozent) oder als Film bzw. Serie (30,7 Prozent). Immerhin 18 Prozent könnten sich auch eine Vermittlung in Form einer inhaltlichen Zusammenfassung vorstellen.
  Das Online-Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com befragte 500 web-aktive Personen aus Österreich zwischen 14 und 69 Jahren zwischen 31.10.2013 und 08.11.2013.
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