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Studien


Uniform, Business- oder Freizeitlook - alles wird getragen

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO 

 © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Für jeden Arbeitsplatz gibt es die richtige Kleidung – so trägt jeder vierte (26%) Arbeitnehmer trägt eine Art Uniform, d.h. vom Arbeitsgeber vorgeschriebene Kleidung, beispielsweise im medizinischen Bereich, in Fabriken, im Polizeidienst oder teilweise im Einzelhandel. Das trifft am stärksten in Ungarn (40%), Mexiko (40%), Spanien (39%), Australien (38%) und Indonesien (38%) zu und am wenigsten in Deutschland (18%), Russland (14%), Südafrika (13%) und Süd Korea (12%).

Jeder dritte (34%) kleidet sich im Business Look, Deutschland liegt mit 31 Prozent im Durchschnitt, in den asiatischen Ländern ist das geschäftsmäßige Outfit verbreiteter (45%), in Ungarn schließt man sich da eher nicht an (12%).

Die Kleidung, die weltweit am häufigsten am Arbeitsplatz getragen wird, ist der Freizeitlook (40%). Russland (58%), Polen (57%), Deutschland und Argentinien (je 52%) führen das Feld der „Casual Dressers“ an. In China (24%), Australien, Indien und Saudi Arabien (je 22%) ist dieser Look in der Arbeitswelt am wenigsten verbreitet.

Arbeitskleidung weltweit 

 Arbeitskleidung weltweit

In Deutschland (63%) gibt es neben Polen (64%) relativ die meisten Verfechter des Standpunktes, Arbeitnehmer in Freizeitkleidung seien produktiver als solche in vom Arbeitgeber vorgeschriebener Kleidung. In China (33%), Australien (30%), Frankreich (30%), Brasilien (29%) und Mexiko (28%) ist man eher nicht dieser Ansicht und sieht dagegen die größere Produktivität bei den geschäftsmäßig gekleideten Angestellten.

Bei vier von zehn (38%) befragten Arbeitnehmern gibt es regelmäßig einen Tag, an dem Freizeitkleidung getragen werden kann, das ist vor allem in Indonesien (77%) und Indien (71%) der Fall, in Deutschland betreffen solche Angebote 29 Prozent der Arbeitnehmer, in Frankreich und Schweden nur jeweils acht Prozent.

Die deutsche Favorisierung von Freizeitkleidung am Arbeitsplatz hat allerdings ihre Grenzen. Nur 28 Prozent der Befragten finden Shorts und nur 14 Prozent Flip Flops angemessen. In Ungarn (40%), Australien (44%) und Schweden (44%) sieht man das Shortsthema wesentlich gelassener. Flip Flops erfahren ebenfalls in Ungarn (54%), Süd Korea (50%), Indien (41%), Belgien (39%) und Saudi Arabien (36%) große Akzeptanz.

Gut jeder dritte Befragte (37%) glaubt im Übrigen nicht, dass Arbeitnehmer in Freizeitkleidung es in ihrem Unternehmen jemals ins obere Management schaffen. In Deutschland sieht man das genauso. Weltweit empfindet jeder Fünfte (20%) diese Gruppe in ihrem Unternehmen als Faulenzer. Diese Meinung wird vor allem in Indien (58%) und Saudi Arabien (40%) vertreten, in Deutschland urteilt nur jeder Zehnte (12%) so hart. Weltweit große Zustimmung von zwei Drittel der Befragten (66%) erhält die Aussage, Senior Manager sollten immer besser gekleidet sein als ihre Mitarbeiter. Auch in Deutschland stimmen 58 Prozent der Arbeitnehmer dieser Ansicht zu.

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die zwischen dem 7. und 21. Juni 2010 im Auftrag von Thompson Reuters News Service durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern gezogen. Die ungewichtete Basis der beschäftigten Erwachsenen betrug 12.691 Personen.
Quelle: Ipsos

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