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Studien


Unmut über Politik

© Holger Rempt / PIXELIO 

 © Holger Rempt / PIXELIO

Deutschland, Österreich und die Schweiz haben zwar manche Gemeinsamkeit, aber bei Fragen nach Gerechtigkeit, Zufriedenheit mit der Politik, Wohlstand und Zukunftsängsten gehen die Ansichten der Bürger weit auseinander.

 
In Deutschland ist der Unmut der Bürger über die Regierenden besonders groß. Eine überwältigende Mehrheit von 73% der Befragten beklagt, dass der Einfluss der Bürger auf die Entscheidungen der Politik zu gering sei. 65% glauben zudem, die Politik könne drängende Probleme nicht lösen. 60% gaben an, Politik werde zu häufig gegen die Wünsche der Menschen gemacht. Nur für 29% der deutschen Befragten funktioniert das politische System ziemlich gut.

Tiefe Skepsis gegenüber der Politik herrscht aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich. Dort gaben 56% an, Politik würde zu häufig gegen die Wünsche der Bürger gemacht, und gleich drei von vier Befragten sagten, die Politik könne viele drängende Probleme nicht lösen. Trotzdem: 55% der Österreicher sagen: „Wer sich politisch engagiert, kann etwas bewegen.“

In der Schweiz dagegen scheint die politische Welt noch in Ordnung: Dort sind 67% mit ihrem politischen System und den Möglichkeiten der Mitbestimmung zufrieden.

In einem Punkt sind sich die Bürger der drei Länder fast einig: Politik richtet sich demnach weniger am Gemeinwohl als an den Interessen einzelner gesellschaftlicher Gruppen aus.

Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Auftrag von Reader’s Digest. Dabei wurden in Deutschland am 1. und 2. November 2010 vom Meinungsforschungsinstitut Emnid bundesweit repräsentativ 1006 Menschen befragt. In Österreich erfolgte die Befragung zwischen dem 18. Oktober und 2. November 2010 ebenfalls durch Emnid (landesweit repräsentativ 500 Menschen). In der Schweiz übernahm das Marktforschungsunternehmen DemoSCOPE am 26. Oktober 2010 die landesweite Befragung (repräsentativ 1008 Personen).
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