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Studien


Urbanes Wohnen 2050

Quelle: Zukunfsinstitut 

 Quelle: Zukunfsinstitut

Wie sieht sie aus, die Zukunft des Wohnens? Alles vollautomatisch, „ein Leben lang“ in einer Wohnung, in einem Haus leben? In einer Trenduntersuchung wurde das Wohnen von heute bis 2050 untersucht - in insgesamt fünf Trendfeldern werden die spannendsten Entwicklungen aufgezeigt:

Trendfeld 1: Collaborative Living – Wohnen wird dezentral
Die Wohnqualität in der Stadt wird nicht mehr über die Größe und Ausstattung einer Wohnung definiert, sondern über die zusätzlichen Nutzungsoptionen innerhalb von Häusern und Quartieren. Zum Beispiel die Nutzung eines Gemeinschaftsgartens, einer -küche oder eines Kinos. Der Trend zur Shareconomy, gemeint ist das Teilen von Ressourcen, wie es auch beim Car-Sharing der Fall ist, wird auf das Wohnen übertragen.

Trendfeld 2: Conceptual Living – Wohnen wird fließend
Raumzonen lösen starre Raumstrukturen ab. Früher war klar definiert, wofür jeder Raum genutzt wird. Heute dient das Wohnzimmer ganz selbstverständlich auch als Home Office. Offene Grundrisse und modulare Wohnelemente erlauben es dem Nutzer, durch Möbel die Räume selbst in Zonen zu untergliedern. Teppiche und Tapeten definieren Räume. Aus diesem Grund ist eine wahre Renaissance des Interior Designs zu erwarten.

Trendfeld 3: Smart Being – Wohnen wird zur Arznei
Wohnen in der Zukunft wird von einem stetig steigenden Gesundheitsanspruch geprägt. Dabei steht die Natur als Ausgangspunkt im Mittelpunkt – wie etwa beim Urban Gardening, also der eigene, kleine Gemüseanbau beispielsweise auf dem Balkon. Philips hat das zum Beispiel in seinem Wohnkonzept „Microbial Home“ aufgegriffen. Es beinhaltet unter dem Namen „Bio-Digester Kitchen Island“ eine Kücheninsel, mit der man die Abfälle in Methangas umwandeln und dies als Brennstoff für Leuchten nutzen kann.

Trendfeld 4: Health Environment – Stadtluft macht gesund
Der urbane Lebensraum wird in Zukunft zu einem Umfeld, das seinen Bürgern Energie gibt, anstatt sie auszulaugen. Eine integrative Stadt gibt ihren Bewohnern ein Gefühl der Zugehörigkeit und die Sicherheit eines funktionierenden sozialen Netzwerks.

Trendfeld 5: Third Place Living – Wohnen wird spontaner
Ähnliche Prinzipien wie beim Cloud Computing schwappen auf das physische „Leben und Wohnen“ über: Immer mehr Funktionen des Alltags werden „outgesourced“. Ob Angebote wie eine externe Küche für gelegentliche Kochorgien, wohnzimmerartige Salons oder Co-Working-Spaces. Spezialisierte dritte Orte werden zu aktiven Knotenpunkten im individuellen Netzwerk.
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