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Studien


Urlaub bleibt das Highlight des Jahres

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Reiseabsichten 2012 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Reiseabsichten 2012 (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

45% der Deutschen sitzen gedanklich schon auf gepackten Koffern und planen fest, 2012 wenigstens eine Reise von mindestens fünf Tagen Dauer zu unternehmen. Mehr als jeder neunte Bürger (11,3%) will in diesem Jahr sogar mehrfach verreisen. Ein weiteres Drittel (33%) der Bevölkerung äußert sich noch zurückhaltend bei seiner Urlaubsplanung und ist unsicher, ob 2012 eine Reise unternommen wird. 22% werden in diesem Jahr nicht verreisen.
 
Als Reiseziel plant fast jeder Vierte seinen Urlaub zwischen den deutschen Küsten und Bergen zu verbringen. Die Prognose: Insgesamt zwei Fünftel aller Reisenden werden 2012 ihre Ferien im Inland verbringen. Auf ein stabiles Urlauberaufkommen können sich die meisten europäischen Destinationen einstellen. Spanien bleibt dabei das beliebteste Auslandsreiseziel vor Italien. Auf den weiteren Plätzen folgen die Türkei, Österreich und Kroatien. Fernreisen bleiben auch in diesem Jahr beliebt, wobei die Gästezahlen stark nach Zielgebieten variieren werden: Während die USA und Kanada, die Karibik und Mittelamerika und vor allem asiatische Länder zahlreiche Gäste erwarten können, ist die Skepsis bezüglich nordafrikanischer Ziele hoch.

Trotz anhaltender Diskussion um Rettungsschirme und Euro-Krise, trotz Nuklear- und Naturkatastrophen steigerte sich die Reiseintensität der Bundesbürger im zweiten Jahr in Folge leicht auf 53% (2010: 52% – 2009: 50%).
Die Reiseziele des letzten Jahres (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Die Reiseziele des letzten Jahres (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

 
Innerhalb der Bevölkerung zeigte sich dabei ein uneinheitliches Bild. So war Bildung ein entscheidendes Merkmal, ob verreist wurde oder nicht. Je höher der formale Bildungsgrad, desto höher war auch die Reiseintensität – Hauptschulabsolventen (39%) verreisten etwa nur halb so oft wie Hochschulabsolventen (76%). Auch mit steigendem Einkommen stieg die Reiselaune. Während nicht einmal jeder dritte Geringverdiener (32%) in den Urlaub fuhr, waren es bei den Besserverdienenden mehr als drei Viertel (77%).
 
Ungewiss bleibt dagegen die Zukunft des Tourismus im Familiensegment: Im Vergleich zum Reisejahr 2010 verringerte sich der Anteil der Reisenden dieser Bevölkerungsgruppe erneut um zwei Prozentpunkte. Familienurlaub wird zunehmend zu einem Luxus, den sich zukünftig nur noch jede zweite Familie leisten kann.


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