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Studien


Urlaub im Social Web

© Sassi Korte / pixelio 

 © Sassi Korte / pixelio

Knapp ein Drittel der Mitglieder von Online-Netzwerken bespricht das Thema Urlaub im Social Web. Am häufigsten werden Kritiken gelesen, nach Urlaubsideen gesucht und Urlaubstipps ausgetauscht. Doch hier gibt es große Unterschiede zwischen unterschiedlichen touristischen Zielgruppen („Reisetypen“): Besonders hoch ist die urlaubsbezogene Nutzung bei den „Serviceorientierten Paradiessuchern“ und bei den „Genügsamen Planern“.
 
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Paradiessucher ist allgemein sehr internetaffin und informiert sich vor seinen Urlauben zur Steigerung der Vorfreude gerne und umfangreich. Dieses Bedürfnis wird in den Online-Netzwerken ausgiebig bedient. Der Planer hingegen ist vor allem Gewohnheitsmensch, der immer die Kontrolle behalten möchte. Daher bereitet er sich auf Reisen intensiv vor und plant viele Details bereits im Vorfeld. Zudem berichtet er seinen Mitmenschen gerne von seinen Reisen und wird häufig nach Tipps gefragt. Auch für diese Bedürfnisse sind die Netzwerke wie geschaffen.
 
Des Weiteren nutzt knapp die Hälfte der Deutschen das Internet, um Reisen zu buchen. Große Unterscheide gibt es jedoch auch hier zwischen den verschiedenen Reisetypen: Während der Informierte Abenteurer (67%) und der Genügsame Planer (58%) überdurchschnittlich häufig Reisebuchungen im Internet durchführen, liegen der Gelassene Begegnungssucher (31%) und der Familiäre Balancesucher (38%) klar unter dem Durchschnitt.
 
Unter den Reisetypen zeigen die Serviceorientierten Paradiessucher die höchste Affinität zu den Netzwerken: Von ihnen sind 83% Mitglied eines Netzwerkes, weit mehr als die Hälfte davon (59%) bei Facebook. Der Anteil an Netzwerk-Verweigerern hingegen ist unter den Zielorientierten Rationalisten (36%) und den Gelassenen Begegnungssuchern (33%) überdurchschnittlich hoch.
 
Dies sind Ergebnisse aus dem „Social Network Report“ des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope. Die Studie analysiert den Umgang touristischer Zielgruppen mit sozialen Online-Netzwerken. Dazu wurden im Februar 2011 insgesamt 1.005 deutsche Internetnutzer repräsentativ befragt.
Quelle: Trendscope

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