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Studien


Verbessert "Umparken im Kopf" das Image von Opel?

Quelle: Produkt + Markt 

 Quelle: Produkt + Markt

Die zentrale Botschaft der Plakatkampagne „Umparken im Kopf“ ist scheinbar angekommen: Opel konnte im zweiten Halbjahr gute Nachrichten vermelden: Die Zahl der verkauften Autos sowie der Marktanteil von Opel in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2014 gestiegen. Doch wie stark hat sich das Bild von Opel und seinen Modellen in den Köpfen der Konsumenten tatsächlich verändert?

Obwohl bei 40 Prozent der Befragten das Opel-Image durch die Kampagne verbessert werden konnte, rangiert Opel im Vergleich mit den anderen deutschen Automobilherstellern weiter hinter seiner Konkurrenz in Bezug auf Attraktivität und Interessantheit. Auf einer 10-stufigen Skala von „sehr langweilig“ bis „überhaupt nicht langweilig“ liegt Opel (M = 6,0) zwar vor den ausländischen Konkurrenten Fiat (M = 4,3), Citroen (M = 4,5) und Ford (M = 5,5), muss sich jedoch deutlich Mercedes (M = 6,9), Volkswagen (M = 7,1), BMW (M = 7,4) und Audi (M = 7,7) geschlagen geben.

Im wachsenden Segment der City-Cars kann der Opel Adam (M = 5,9) gegenüber dem italienischen Konkurrenten Fiat 500 (M = 4,9) überzeugen. Ähnlich zeigt es sich im B-Segment MPV: den Citroen Picasso bewerten die Befragten als deutlich langweiliger (M = 4,5) als den Opel Meriva (M = 5,8). Dagegen rangiert im SUV-Segment der aktuelle Mokka von Opel (M = 6,1) hinter dem deutschen Konkurrenzmodell von Volkswagen, dem Tiguan (M = 6,7). Interessanterweise kann im Bereich Elektrofahrzeuge der Opel Ampera gut mit dem deutschen Konkurrenzmodell BMW i3 mithalten – beide sind auf dem gleichen Niveau (M = 6,5).

Ein Blick auf die erhobene Variable „Besitz Opel“ zeigt zudem, dass ein (bisheriger oder aktueller) Autobesitz eines Opels zu einer positiveren Einstellung gegenüber der Marke und den Modellen resultiert als bei Personen, die sich bisher durch einen Autobesitz noch nicht von der Marke und ihren Modellen überzeugen lassen konnten: Die „Opelanern“ (Personen, die schon einmal ein Auto von der Marke Opel besessen haben) bewerten die Marke Opel faktisch positiver (M = 6,8).

Bei der Bewertung der einzelnen Modelle zeigt sich ein ähnliches Bild: Laut Opelaner hängt Opel seine ausländischen Konkurrenten in Bezug auf Langweile deutlich ab. Gegenüber der deutschen Konkurrenz hingegen muss sich der Rüsselsheimer Autobauer wieder geschlagen geben: Der Opel Mokka verliert knapp gegen den VW Tiguan hinsichtlich Attraktivität und Interessantheit (Mokka: M = 6,7; Tiguan: M = 6,8).

Produkt + Markt führte im Juni 2014 eine repräsentative Online-Befragung bei 1.000 Bürgerinnen und Bürger ab 15 Jahren durch.

Nähere Informationen zu Produkt + Markt finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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