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Studien


Verbrauchervertrauen in Deutschland stabil

Die Verbraucherstimmung im internationalen Vergleich; Studienerhebung März-April 2011 

 Die Verbraucherstimmung im internationalen Vergleich; Studienerhebung März-April 2011

Die Probleme in Griechenland und die damit verbundene Diskussion rund um den Euro haben ihre Spuren hinterlassen. Laut einer internationalen Marktforschungsstudie von Nielsen ist das Vertrauen der Verbraucher in Deutschland nach wie vor auf hohem Niveau.

Zwar ist das Verbrauchervertrauen in Deutschland leicht rückläufig, doch der Langzeittrend befindet sich mit 88 Punkten weiter auf hohem Niveau. Auch weltweit (89 Punkte) ist das Vertrauen leicht zurückgegangen. Dies liegt vor allem an rückläufigen Entwicklungen im Mittleren Osten & Afrika sowie im Raum Asien/Pazifik. In Europa sorgen vor allem Länder wie Portugal oder Griechenland für einen relativ geringen Durchschnittswert (74 Punkte). Auch in Österreich und der Schweiz ist das Vertrauen leicht gesunken, die Schweiz ist aber weiterhin im Spitzenfeld, mit Platz 6 weltweit und Platz 1 in Europa.

Wenn auch die Einschätzungen von Berufsaussichten, finanziellen Perspektiven und die Anschaffungsbereitschaft gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen sind, liegen sie immer noch über den Werten von Ende 2010. Fast jeder zweite Deutsche schätzt seine Berufsaussichten und seine finanzielle Situation in den kommenden zwölf Monaten als gut ein. Zwar sinkt auch die Ausgabenbereitschaft und Anschaffungsneigung vieler Verbraucher gegenüber dem Vorquartal, dennoch sehen noch mehr Konsumenten einen guten Zeitpunkt für Anschaffungen als noch 2010.
Woran sparen die Verbraucher in Deutschland laut Nielsen-Studie? 

 Woran sparen die Verbraucher in Deutschland laut Nielsen-Studie?



Geld, das nach Deckung der Fixkosten übrig bleibt, wird vor allem für Konsum auf hohem Niveau ausgegeben: An erster Stelle steht der Kauf neuer Kleidung mit 41%, gefolgt von Urlaub/Reisen (32%). An dritter Stelle denken Konsumenten in Deutschland an die Abzahlung von Schulden (30%).

Lebensmittel werden weiter als Sparpotenzial wahrgenommen: 78% der Befragtenhaben günstigere Lebensmittel eingekauft, um im Budget zu bleiben. Außerdem wird auf Take-Away Mahlzeiten (61%), beim Kauf neuer Kleidung (58%) und bei (Kurz)Urlauben verzichtet. Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch: Wenn Geld und Kauflaune vorhanden sind, geht der Konsument zum Beispiel gerne mal Kleidung „shoppen“. Wenn es dagegen eng wird im Budget, greift man eben zu günstigeren Angeboten oder trägt gleich das Vorjahresmodell noch ein wenig länger.

Die größten Sorgen und Ängste der Verbraucher in Deutschland drehen sich um steigende Wohnnebenkosten (28% Nennungen), Lebensmittelpreise (24%) und Benzinpreise (18%). Auch bei den Verbrauchern in Europa stehen steigende Wohnnebenkosten (24%) und Lebensmittelkosten (19%) ganz oben auf der Sorgenliste, gefolgt von der wirtschaftlichen Lage (18%).

Die Nielsen Global Online Survey wurde zwischen dem 23. März und 12. April 2011 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 28.000 Verbraucher in 51 Ländern in Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, dem Mittleren Osten, Afrika und Nordamerika befragt.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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