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Studien


Verbrauchervertrauen ist da!

Das Verbrauchervertrauen in Europa 

 Das Verbrauchervertrauen in Europa

Nach überstandener Wirtschaftskrise boomt in Deutschland die Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Jobaussichten sind gut und auch Löhne und Gehälter steigen nach Jahren der Stagnation wieder. Mit diesen guten Perspektiven kehrt auch das Verbrauchervertrauen hierzulande zurück: Innerhalb von zwölf Monaten erreichte der Index mit einem Anstieg um 18 Punkte ein neues Rekordniveau (92 Punkte). In der Schweiz blieb das Verbrauchervertrauen auf hohem Niveau stabil (110 Punkte), in Österreich gab es auf ebenfalls hohem Niveau einen leichten Anstieg (97 Punkte).
 
Auch weltweit blicken die Verbraucher wieder etwas optimistischer in die Zukunft, das Vertrauen ist um zwei Punkte gestiegen. Dies liegt vor allem an deutlichen Zuwächsen im Mittleren Osten & Afrika sowie in den Wachstumsmärkten im Raum Asien/Pazifik. In Europa ist das Verbrauchervertrauen insgesamt stabil geblieben. Elf Länder meldeten indessen ein Rekordtief (darunter Griechenland, Irland, Portugal). Dem steht der Rekordzuwachs in Deutschland um neun Punkte gegenüber. Auch in Österreich liegt der Index so hoch wie nie, und der Index in der Schweiz stellt den Höchstwert in Europa dar.
 
Fast jeder zweite Deutsche schätzt inzwischen seine Berufsaussichten und seine finanzielle Situation in den kommenden zwölf Monaten als gut ein. Damit steigen auch die Ausgabenbereitschaft und Anschaffungsneigung vieler Verbraucher gegenüber dem Vorjahr wieder an. Geld, das nach Deckung der Fixkosten übrig bleibt, wird vor allem für Konsum auf hohem Niveau ausgegeben: An erster Stelle steht der Kauf neuer Kleidung mit 39 Prozent Nennungen, gefolgt von Urlaub/Reisen (36%). Ein sehr aktueller Trend scheinen in Deutschland Investitionen in neue Technikprodukte (30%) zu sein.
 
In Sorglosigkeit schlägt der Optimismus der Verbraucher aber nicht um: Inflationsängste sind nach wie vor vorhanden. Hauptsächlich machen sich die Verbraucher in Deutschland dabei Sorgen um steigende Wohnnebenkosten (31%), Spritkosten (21%) sowie Lebensmittelpreise (16%). Auch bei den Verbrauchern in Europa stehen steigende Energiekosten für Strom und Gas ganz oben auf der Sorgenliste, gefolgt von der wirtschaftlichen Lage.
 
Die Nielsen Global Online Survey wurde zwischen dem 23. März und 12. April 2011 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 28.000 Verbraucher in 51 Ländern in Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, dem Mittleren Osten, Afrika und Nordamerika befragt.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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