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Studien


Vom Follower zum Kunden

Fanfreundschaft aus Sympathie (Quelle: PwC) 

 Fanfreundschaft aus Sympathie (Quelle: PwC)

Vier von fünf Befragten haben einen aktiven Facebook-Account. StudiVZ wird nur von 13% der User genutzt - 2008 waren es noch 31%. Im Segment der weiteren Social-Media-Plattformen hat sich Youtube als Marktführer etabliert. Der Anteil der registrierten Youtube-Nutzer stieg zwischen 2008 und 2011 von 27% auf 37%, während MyVideo von 13% auf fünf Prozent zurückfiel. Bei den Professional Networks dominiert weiterhin Xing: Hier haben sich 15,4% der deutschen User registriert, bei Linkedin hingegen nur 2,2%.

Facebook ist nicht nur mit Abstand das größte Netzwerk, sondern auch das am häufigsten genutzte: Vier von fünf „Freunden“ schauen täglich bei Facebook vorbei. Bemerkenswert ist zudem, dass Facebook in allen Altersgruppen viele Anhänger hat. So sind 80% der Befragten über 55 Jahre bei Facebook aktiv, während vergleichbare Konkurrenzangebote wie Stayfriends oder Wer-kennt-wen (WKW) nur auf 30% bzw. 40% kommen.

Die große Mehrheit der befragten Nutzer (69%) nimmt Werbung im Sozialen Netzwerk hin, wenn der Zugang für sie auf diese Weise kostenfrei bleibt. Doch nur 35% sind durch Anzeigen und Spots auf Social-Media-Seiten oder im Netzwerk immerhin schon einmal auf neue Produkte bzw. Ideen aufmerksam geworden.

Wesentlich wichtiger als Werbung sind Empfehlungen anderer Nutzer in Sozialen Netzwerken. Zwar informieren sich bislang erst knapp 16% der Befragten gezielt in Sozialen Netzwerken über Produkte und Dienstleistungen. Jedoch vertrauen fast 80% der Befragten stärker auf Aussagen von Freunden oder Netzwerk-Kontakten als auf Werbeversprechen. Besonders bemerkenswert ist, dass gut sieben von zehn Usern schon einmal eine bereits getroffene Kaufentscheidung auf Grund von Kommentaren und Bewertungen anderer Nutzer revidiert haben.

Die Weitergabe von Nutzerdaten wie z.B. der E-Mail-Adresse zu Werbezwecken würden drei von vier Nutzern nicht akzeptieren.

Die überwiegend ablehnende Haltung gegenüber Werbung wandelt sich hingegen, wenn die Kontaktaufnahme von den Usern selbst ausgeht. Über 50% der Befragten sind bereits "Fan" oder "Follower" mindestens eines Unternehmens oder einer Marke. Für Unternehmen ist der Wert, den sie aus Social-Media-Aktivitäten ableiten können, äußerst vielschichtig. Etwa jeder vierte "Fan" will in erster Linie im Netzwerk zeigen, dass er die Marke mag. Vor allem aber ist bei 41% der Befragten die Wahrscheinlichkeit für eine Empfehlung oder einen Kauf gestiegen, seit sie "Fan" der betreffenden Marke oder des Herstellers sind.

Für die Studie befragte PwC 1.000 regelmäßige Nutzer Sozialer Netzwerke bzw. Medienplattformen in Deutschland.
Quelle: PwC

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