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Studien


Was Millennials wollen

Der Marktforscher IRI hat sich mit den Millennials beschäftigt. Wieviele sind es und was kaufen sie, wie kann man sie ansprechen, wie ticken sie. Das Institut kann fünf Mythen über die junge Zielgruppe widerlegen.
 
Paul Marx / Pixelio 

 Paul Marx / Pixelio

Nach Informationen des US Census Bureau gibt es in USA 83 Millionen Millennials. Die Zielgruppe ist zwischen den Jahren 1982 und 2000 geboren und macht mittlerweile ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung aus. Die Hälfte davon gehört einer ethnischen Minderheit an.
 
Auch IRI hat seine Studie zu Milennials in den USA durchgeführt. “Die Generation hat eine enorme Summe zur Verfügung und die Kaufkraft wächst schnell”, sagt Robert I. Tomei, President Consumer & Shopper Marketing bei IRI. Mit einer Segmentierung wollen die Forscher vor allem der Konsumgüterindustrie Einblicke in das Verhalten der Millennials liefern. Außerdem will IRI mit Mythen und Vorurteilen aufräumen, die über diese Bevölkerungsgruppe existieren.
 
Mythos 1: Die "Me Me Me" Generation.
 
Dazu sagt IRI: „Jeder kann manchmal ein bisschen egozentrisch sein. Aber dieses Etikett passt nicht vollständig auf die Millennials. Realität ist, dass 90 Prozent Erfolg gleichsetzen mit „ein guter Freund sein“, 68 Prozent verstehen darunter „für eine Sache arbeiten, an die man glaubt“ und 58 Prozent glauben, man sei erfolgreich, wenn man seinen Beitrag für die Gesellschaft leistet.
 
Mythos 2: Sie meiden den traditionellen Weg
 
Die Millennials - zumindest in USA - folgen vielmehr den tradierten Pfaden. 73 Prozent haben eine Anstellung, 28 Prozent sind verheiratet, 37 Prozent haben bereits ein eigenes Haus und 38 Prozent haben Kinder.
 
Mythos 3: Sie sind rund um die Uhr an ihr mobiles Device gekettet
 
Als erste Generation der digital Natives sind Millennials mit der modernen Technologie bestens vertraut. Aber nicht alle sind ständig im Netz. Immerhin glauben 48 Prozent, sie könnten auch ohne Smartphone leben und nur 45 Prozent bezeichnen sich selbst als Early Adopters und 29 Prozent bezahlen regelmäßig ihre Einkäufe mit einer mobilen App.
 
Mythos 4: Sie haben keine Markentreue.
 
Das stimmt nicht. 44 Prozent sagten in der Untersuchung von IRI, dass sie bestimmten Marken treu seien und 52 Prozent, sagen, sie setzen mehr auf Qualität denn auf den Preis. Allerdings müssen zwei Drittel der jungen Leute noch mit einem begrenzten Haushaltseinkommen zurechtkommen.
 
Mythos 5: Herkömmliches Marketing funktioniert nicht
 
Sicherlich werden Millennials stark beeinfluß von sozialen Medien, Blogs, Produkt-Tests oder andere Empfehlungen im Netz. Aber sie reagieren auch auf die traditionellen Marketing-Taktiken wie Kundenkarten und Preisnachlässe (66 Prozent) oder Coupons (65 Prozent). (hed)

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