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Studien


Weltweiter Vertrauensindex steigt

Der Nielsen Consumer Confidence Index 

 Der Nielsen Consumer Confidence Index

In zwölf der an der Marktforschungsbefragung teilnehmenden Länder ist das Vertrauen in die Wirtschaft gestiegen, in 35 Ländern sank es und in neun Ländern blieb es gleich: Trotzdem konnte der Index weltweit im Schnitt um einen Punkt zulegen. Maßgeblich sind hier vor allem die Länder mit einem großen Vertrauenszuwachs, wie Rumänien (+10 Punkte), USA (+6) sowie Kolumbien, Venezuela und die Philippinen (jeweils +5). In den USA stieg das Vertrauen der Konsumenten um sechs Punkte auf 83, in China um vier Punkte auf 108. In Deutschland blieb das Verbrauchervertrauen stabil (87) und konnte im Jahresvergleich um vier Punkte zulegen. In der Schweiz (-7 auf 92 Punkte) und in Österreich (-6 auf 90) sank der Index deutlich.
 
Vor allem die gute Entwicklung in den USA verschaffte der Region Nordamerika mit einem Plus von fünf Punkten auf 84 Punkte den stärksten Anstieg innerhalb der weltweiten Regionen. Die Regionen mit dem stärksten Vertrauen bleiben allerdings weiterhin der Asien-Pazifik-Raum (+2 auf 99 Punkte) und Lateinamerika (+1 auf 98 Punkte). In der Region Mittlerer Osten/Afrika sank der Index um einen Punkt auf 95 Punkte, in Europa sank das Vertrauen mit 71 Punkten auf den tiefsten Wert seit dem ersten Quartal 2009.
 
Mit 87 Punkten bleibt das Vertrauen in Deutschland auf dem Niveau des Vorquartals. Die meisten Sorgen machen sich Konsumenten in Deutschland um steigende Wohnnebenkosten und die wirtschaftliche Lage. Mit etwas Abstand folgen an dritter Stelle steigende Spritpreise und Lebensmittelkosten. Im Vergleich zum Vorquartal geben wieder mehr Befragte an, dass sie ihre Ausgaben gegenüber dem Vorjahr gesenkt haben, im Jahresvergleich waren es aber schon mehr.
Consumer Confidence Index nach Weltregionen 

 Consumer Confidence Index nach Weltregionen

 
In Österreich resultiert das reduzierte Vertrauen aus einer deutlichen Veränderung bei den Berufsaussichten. Waren bis zum dritten Quartal noch weit mehr als die Hälfte (59%) der Konsumenten der Meinung, ihre Berufsaussichten seien ausgezeichnet oder gut, waren es im vierten Quartal nur noch 43%. Die Konsumenten in Österreich sorgen sich am stärksten um die wirtschaftliche Lage und erst mit einigem Abstand um steigende Wohnnebenkosten. An dritter Stelle folgt die Sorge wegen steigender Lebensmittelkosten. Die Sparneigung bleibt im Jahresvergleich auf annähernd gleichem Niveau mit nur einem kleinen Ausreißer im zweiten Quartal.
 
Ausgehend von einem sehr hohen Niveau sank der Vertrauensindex in der Schweiz innerhalb eines Jahres um 20 Punkte. Der Vertrauensverlust basiert auf einer kontinuierlichen Verschlechterung aller drei Faktoren, die den Vertrauensindex beeinflussen. Während im ersten Quartal noch 70% ihre persönliche finanzielle Lage ausgezeichnet oder gut einschätzten, waren es im vierten Quartal nur noch 56%. Während vor einem Jahr in der Schweiz noch Sorgen um Gesundheit und Work- Life-Balance im Vordergrund standen, hat sich dieses Bild nun deutlich verschoben. Die wirtschaftliche Lage ist die deutliche Top-Sorge, gefolgt von der Arbeitsplatzsicherheit. Dennoch zeigt sich, dass Gesundheit und Work-Life-Balance immer noch wichtiger eingestuft werden als etwa steigende Wohnnebenkosten.
 
Die Nielsen Global Survey über das Vertrauen der Konsumenten und ihre Einkaufsgewohnheiten wurde von 23. November bis 9. Dezember 2011 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 28.000 regelmäßige Internetnutzer aus mehr als 50 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt.
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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