ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Wem wird noch vertraut?

© BirgitH / PIXELIO 

 © BirgitH / PIXELIO

Das Vertrauen in die Politik ist auf nur noch 15% gesunken. Einschneidende gesellschaftspolitische Ereignisse und Debatten (Fukushima, Kernenergie, Wahlkampf, Libyen-Krieg, Dioxin-Skandal) sorgen dafür, dass die Skepsis und die Unsicherheit der Menschen deutlich zunehmen.

63% gaben an, dass ihr Vertrauen in die Politik in den letzten beiden Jahren gesunken ist. Lediglich 2% haben an Vertrauen in die Politik gewonnen, für 35% hat sich keine Veränderung ergeben. Damit hat die Politik ein vergleichbares Vertrauen wie die Werbung (10%). Junge Menschen (geboren zwischen 1980 und 1995) zeigen überraschenderweise mit 52% den geringsten Vertrauensverlust in die Politik.
 
Die größten Vertrauensgewinner für die Befragten sind unabhängige Testinstanzen wie die Stiftung Warentest oder Ökotest. Insgesamt 23% der Befragten gaben an, dass ihr Vertrauen in diese Institutionen in den letzten beiden Jahren gestiegen ist. Jeweils 91% der Befragten gaben an, Testinstanzen zu vertrauen. Damit hat deren Vertrauenswürdigkeit ein ähnliches Niveau wie das zu engen Verwandten oder Freunden. Nichtregierungsorganisationen (wie Greenpeace, WWF oder Foodwatch) erreichen 72% Vertrauenszuspruch und verbuchen mit Blick auf die letzten zwei Jahre einen Vertrauenszuwachs von 16%.
 
Die Ergebnisse sind Teil der Trendstudie, die im September 2011 gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbericht der Otto Group veröffentlicht wird. Die Trendstudie beschäftigt sich mit den Themen Verbrauchervertrauen und ethischer Konsum. Für die Studie wurde eine repräsentative Verbraucherbefragung bei 1.000 Personen durchgeführt (Befragungszeitraum: März 2011).
Quelle: Trendbüro

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email