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Studien


Wenn der Supermarkt zur Herausforderung wird

Nicht bei allen Lebensmitteln wird genau hingeschaut (Quelle: SGS) 

 Nicht bei allen Lebensmitteln wird genau hingeschaut (Quelle: SGS)

77 Prozent der Befragten wissen bei ihrem Besuch im Supermarkt nicht, für welche Produkte sie sich entscheiden sollen und ob sie diesen trauen können. Die Konsumenten reagieren dementsprechend, dass sie Hinweise auf regionale Lebensmittel oder ein sauberes Geschäft als Signale für ein qualitativ gutes Sortiment werten und sich davon beim Einkauf leiten lassen.
 
Trotz regelmäßiger Kontrollen, Produkttests oder Gütesiegel sind die Konsumenten skeptisch: Drei Viertel der Bundesbürger sind beim Einkaufen verunsichert. 66 Prozent der Deutschen wollen auf Produktqualität achten, deutlich mehr als auf den Preis von Lebensmitteln. Allerdings ärgern sich knapp 80 Prozent über Verpackungsangaben und rund die Hälfte der Verbraucher glaubt sogar, dass diese irreführend oder falsch sind. Stattdessen achten die Deutschen vielmehr auf Frische, ein sauberes Ladengeschäft und die regionale Herkunft der Produkte.
 
So wird für Konsumenten zum Beispiel die Information darüber, woher Lebensmittel stammen, immer wichtiger. Während die Produktherkunft vor vier Jahren nur 33 Prozent der Verbraucher wichtig war, ist sie heute bereits für 51 Prozent der Konsumenten ausschlaggebend.
 
Für die SGS-Verbraucherstudie 2014 "Vertrauen und Skepsis: Was leitet die Deutschen beim Lebensmitteleinkauf" des Warenprüfkonzerns SGS gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach wurden 1548 Personen persönlich nach ihrem Verhalten beim Einkauf von Lebensmitteln befragt.
Nähere Informationen zum Institut für Demoskopie Allensbach finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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