ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Wer sitzt im virtuellen Wartezimmer?

Netzwerker, Smarte, Forscher (1.R. v.l.n.r.); Beobachter, Zaungast, Traditionalist (2.R. v.l.n.r.); Quelle: MS&L 

 Netzwerker, Smarte, Forscher (1.R. v.l.n.r.); Beobachter, Zaungast, Traditionalist (2.R. v.l.n.r.); Quelle: MS&L

Der Austausch über Gesundheitsthemen im Netz ist heute nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden: ein Drittel der Online-Nutzer tauschen sich aktiv über Gesundheitsthemen aus.
 
Doch wer sind die Nutzer, die sich im Internet über ihre Erkrankungen austauschen?
 
Netzwerker (= 26 Prozent): Die größte Gruppe der Web 2.0-Nutzer in Sachen Gesundheit. Netzwerker sind vor allem weiblich, jung (18 – 39 Jahre), aktiv, selbstbewusst und offen für all das, was das Web 2.0 schon bietet: Foren, Chats, Diskussionen. Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich aktiv einzubringen stehen folglich ganz oben auf der Agenda der Netzwerkerin. 
 
Smarte (= 17 Prozent): Ähnlich wie die Netzwerkerin, aber auf höherem Bildungsniveau und mit einem deutlich kritischeren Blick auf die Absender der Gesundheitsinformationen, so kann die überwiegend weibliche und junge Smarte beschrieben werden. Der Wunsch nach besseren Informationen zu Gesundheitsthemen, die kritisch hinterfragt und überprüft werden, und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein und das kollektive Wissen zu nutzen, kennzeichnen ihr Nutzungsverhalten im Web 2.0.
 
Forscher (= 16 Prozent): In den besten Jahren und mit hoher formaler Bildung durchstreifen die überwiegend männlichen Forscher das Netz und sind vor allem auf der Suche nach Informationen zum Thema Gesundheit. In einer Gemeinschaft mit anderen zu sein, sich auszutauschen, ist für sie nicht wichtig. Eher schon die Qualität der Quellen, die sie nutzen, denn wird es kommerziell, erlahmt der Forscherdrang.
 
Beobachter (= 15 Prozent): Zu finden in allen Bildungsschichten – vor allem bei den 40 bis 49-Jährigen. Passiv und eher zurückhaltend, so könnte man das Engagement des Beobachters im Web 2.0 am besten umschreiben. Er weiß, was Foren und Blogs sind, und schaut sich auch den einen oder anderen Beitrag an, aber selbst zum Autor in Sachen Gesundheit zu werden, das ist ihm fremd. Da verlässt er sich lieber auf die Empfehlungen und Bewertungen anderer.
 
Zaungast (= 13 Prozent): Beobachten das Geschehen aus sicherer Entfernung, denn eine aktive Beteiligung an der Diskussion von Gesundheitsthemen im Web 2.0 kommt für sie nicht in Frage. Der Zaungast, der meist nur über einen mittleren Bildungsgrad verfügt, ist eher männlich als weiblich, älter als 40 Jahre und in vielen Fällen verheiratet.
 
Traditionalist (= 13 Prozent): Meist älter als 50 Jahre, besitzt einen formal eher niedrigen Bildungsgrad und lebt in einer festen Partnerschaft. Web 2.0 Anwendungen nutzt der Traditionalist – wenn überhaupt – nur selten. Er verlässt sich auf den Arzt, den er regelmäßig konsultiert und auf die Online-Angebote von Krankenkassen, Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern, denn denen vertraut er.
 
Die vorgestellte Tyopologie wurde von der Kommunikationsagentur MS&L und dem Marktforschungsinstitut SKOPOS entwickelt.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email