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Studien


Wer will weniger für Kinder-Weihnachtsgeschenke ausgeben?

Wer will weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben? (Quelle: Lightspeed Research) 

 Wer will weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben? (Quelle: Lightspeed Research)

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage gaben nur 19 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass sie in diesem Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke für Kinder ausgeben werden. In Frankreich und Großbritannien dagegen waren es fast doppelt so viele (Frankreich: 40 Prozent, Großbritannien: 38 Prozent), die sagten, dass sie weniger für Kinder-Weihnachtsgeschenke ausgeben wollen, verglichen mit 2011. Alle Länder haben gemein, dass sie auf verschiedene Weise versuchen, mehr aus ihrem Geld zu machen.
 
Vor allem dass generell weniger Geld zur Verfügung steht als noch im Vorjahr (Deutschland: 62%, Frankreich: 71%, Großbritannien: 72%), wurde in allen drei Ländern als Grund genannt, weniger für Kindergeschenke auszugeben. Die Deutschen jedoch gaben mit 15 Prozent als zweiten Grund an, dass sie wieder mehr auf traditionelle Werte achten wollen statt auf Materialismus. In Frankreich wurde mit 9 Prozent als zweiter Grund genannt, dass es aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage unangebracht scheine, großzügige Weihnachtsgeschenke zu machen. 6 Prozent der Briten sagten, dass sie weniger ausgeben, da sie ihre Arbeit verloren haben.

Bei der Frage nach den Gesamtausgaben für Kinder-Weihnachtsgeschenke scheinen sich die Deutschen und Franzosen einig. Die meisten gehen davon aus, dass sie insgesamt 150 Euro oder weniger für Kinder ausgeben (Deutschland: 65 Prozent, Frankreich: 59 Prozent). Der Wert pro Geschenk liegt im Einzelnen bei 50 Euro oder weniger pro Kind (Deutschland: 58 Prozent, Frankreich: 65 Prozent). Dennoch gaben überraschenderweise immerhin einer von fünf Deutschen (20 Prozent) und 14 Prozent der Franzosen an, 91 Euro oder mehr für Geschenke pro Kind einzuplanen.
 
Bei der Einkaufsplanung für Weihnachtsgeschenke richten sich die meisten in Deutschland und nach den Wünschen der Kinder und deren Hobbies - gefolgt von “Vorschläge von Familie/Freunden” in Deutschland und “Preis” in Großbritannien. Die Franzosen gaben an erster “was sich das Kind wünscht” und zweiter Stelle “Preis” als Entscheidungskriterium an. An dritter Stelle stand interessanterweise “ich wähle eine Marke, der ich vertraue”.


Um zu sparen, wird auf Sonderverkäufe gehofft (Deutschland 85 Prozent; Frankreich 72 Prozent; Großbritannien 93 Prozent) – oder man legt mit anderen Familienmitgliedern zusammen (Deutschland: 25 Prozent; Frankreich: 23 Prozent)
 
Bei den Deutschen kommt auch der Second Hand Bereich fr Weihnachtsgeschenke in frage: 42 Prozent ziehen Gebrauchtes als Weihnachtsgeschenk für Kinder in Erwägung oder haben bereits Second Hand eingekauft – dagegen tun dies nur 32 Prozent in Großbritannien und 22 Prozent in Frankreich.

Die Umfrage wurde im November 2012 durch das Online-Panel von Lightspeed Research durchgeführt. Es gab 1003 deutsche, 1000 französische und 1000 britische Befragte, die sagten, dass sie Weihnachtsgeschenke für Kinder unter 18 Jahren kaufen.
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