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Studien


Wie steht es um das Digital Office?

Wege zum digitalen Büro (Quelle: Bitkom) 

 Wege zum digitalen Büro (Quelle: Bitkom)

Der neue Digital Office Index des Digitalverbandes Bitkom konnte feststellen, dass 40 Prozent der Unternehmen quer durch alle Branchen eine eigene Strategie für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse besitzen. Konkrete Beispiele für digitale Büro- und Verwaltungsprozesse sind die elektronische Rechnung sowie die Möglichkeit, Papierakten zu digitalisieren. Bereits sieben von zehn Unternehmen (69 Prozent) haben ihre Papierakten zumindest teilweise digitalisiert. Rechnungen werden bisher nur von 18 Prozent) überwiegend elektronisch erstellt.
 
Bei großen Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter) wollen 70 Prozent ihre Geschäftsprozesse strategisch digitalisieren. Bei den Mittelständlern (100 bis 499 Mitarbeiter) haben 52 Prozent eine solche Digitalstrategie, bei kleineren Unternehmen (weniger als 100 Mitarbeiter) sind es dagegen erst 36 Prozent.
 
In den einzelnen Geschäftsbereichen ist die Digitalisierung unterschiedlich stark ausgeprägt. Spitzenreiter ist die Produktion und Projektabwicklung, die in 74 Prozent der Unternehmen stark digitalisiert ist (mindestens zu 50 Prozent). Die Abteilungen Personal/Human Resources und Buchaltung/Finanzen/Controlling sind jeweils in 66 Prozent der Unternehmen stark digitalisiert. Im Ranking folgen dahinter die Geschäftsbereiche Marketing (62 Prozent), Einkauf (54 Prozent), Logistik (53 Prozent) sowie der Bereich Forschung und Produktentwicklung (30 Prozent).
 
Nur sechs von zehn Unternehmen (58 Prozent) haben nach eigenen Angaben die erforderlichen personellen Ressourcen, um die Digitalisierung voranzutreiben. Bei Großunternehmen sind es mit 71 Prozent etwas mehr, bei Mittelständlern liegt der Anteil bei 63 Prozent. Unter den kleinen Unternehmen geben 57 Prozent an, dass Personal für die Digitalisierung vorhanden ist.
 
Aus Sicht der Unternehmen hemmen verschiedene Faktoren den Fortschritt der Digitalisierung. Sechs von zehn Unternehmen (60 Prozent) sagen, der Investitionsbedarf sei zu hoch. Gleichzeitig will fast jedes zweite deutsche Unternehmen (46 Prozent) im laufenden Jahr mehr in die Digitalisierung investieren. Den Zugriff auf sensible Unternehmensdaten fürchten 41 Prozent der Unternehmen, die Angst vor Datenverlust haben 40 Prozent. 37 Prozent halten den wirtschaftlichen Nutzen für unklar. Weiteres Hemmnis ist der Widerstand innerhalb des eigenen Unternehmens (28 Prozent). 27 Prozent der Befragten sagen, bestehende rechtliche und regulatorische Bestimmungen behindern eine weitere Digitalisierung.
 
Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Deutschland durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.108 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern befragt.

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