ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Wie wird via Internet Radio gehört?

Was wird gehört? 

 Was wird gehört?

Über 25% der Deutschen mit Internetanschluss hören zumindest gelegentlich online Radio (ARD/ZDF Onlinestudie 2010). Am meisten gehört werden – trotz der internationalen Auswahl - Programme aus Deutschland (70%). Dabei zeigt sich, dass reine Internetradios, private und öffentlich-rechtliche Sender verschiedene Bedürfnisse der Hörer bedienen. Wenn der Hörer Techno hören möchte, liegen die Internetradios in der Gunst vorne (22%). Aber auch Programme mit aktuellen Hits, Schlagern oder Information finden ihr Publikum.
 
Grundlage der Untersuchung sind die Zugriffe auf phonostar.de, einem deutschen Internetradio-Portal mit über 6.000 Radiosender. Den Bereich der massenkompatiblen Pop-Programme dominieren bei phonostar die Privatsender. 60% der bei den Privaten gehörten Stunden entfallen auf die typischen Hitformate. Bei den Öffentlich-Rechtlichen entfallen – dem Angebot entsprechend – 43% auf Programme mit aktueller Musik und bei den reinen Internetradios nur noch 9% der Hörstunden auf dieses Genre. Möchte sich der Hörer informieren, greift er mit Abstand am häufigsten auf die Infokanäle der öffentlich-rechtlichen Sender zurück (20%).
 
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Radio im Internet sowohl den Übertragungsweg UKW als auch das dortige Senderangebot ergänzt. Im regionalen terrestrischen Markt fehlt die relevante Reichweite für spitze Spartenprogramme. Im Internet werden ganz gezielt und sehr bewusst Sender eingeschaltet - die Privaten für Hits, die Öffentlich-Rechtlichen für Informationen und Kultur, die Internetradios für verschiedenste Spartenformate von Techno bis Country.
 
Das House of Research und die WDR Medienforschung analysierten von November 2009 bis Oktober 2010 detailliert über 30 Millionen Zugriffe auf mehr als 7.000 verschiedene Radiosender auf phonostar.de.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email