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Studien


Wirtschaftliche Lage wird positiver eingeschätzt

Konsumenten schätzen weltweit Wirtschaftslage wieder positiver ein. Von 23 untersuchten Ländern urteilen 17 in der jüngsten Umfrage positiver als noch im April letzten Jahres. Deutschland verzeichnet dabei mit 20 Prozent nach Australien den höchsten Zustimmungszuwachs. 
 
In 17 von 23 untersuchten Ländern, die drei Viertel des weltweiten Brutto-Inland-Produkts repräsentieren, bezeichnen die Bürger die wirtschaftliche Situation ihres Landes als „gut“. Noch im April/Mai 2009 wurde nur in acht Ländern ein „gut“ vergeben.

Nach Australien (+45%) zeigt sich dabei die positivste Entwicklung in Deutschland, wo 20 Prozent mehr Befragte als noch vor acht Monaten die derzeitige Wirtschaftslage positiv bewerten. Weitere Länder mit hohen Zustimmungszuwächsen sind Schweden (+19%), China (+19%), Brasilien (+16%) und Süd Korea (+15%).

Einschätzung der wirtschaftlichen Lage weltweit 

 Einschätzung der wirtschaftlichen Lage weltweit

Insgesamt zeigt die Umfrage allerdings immer noch eine zurückhaltende Gesamteinschätzung mit eher ernüchternden Zahlen: nur 36 Prozent (7% mehr als Mitte 2009) beurteilen die Wirtschaftslage ihres Heimatlandes positiv. Nur in sieben Ländern überwiegen dabei die positiven Stimmen, allen voran Indien, Australien, China und Brasilien. In Deutschland sehen immerhin 44 Prozent der Befragten die derzeitige Wirtschaftslage als „Sehr gut“ oder „gut“ an, 56 Prozent eher als schlecht.

Generell sehen 44 Prozent zuversichtlich in ihre persönliche Zukunft, 56 Prozent machen sich Sorgen. Die größte Zuversicht haben die Bürger in Indien (79%), China (78%), Australien(73%), Kanada (66%) und den Niederlanden (61%). Die geringste Zuversicht zeigen die Befragten in Japan (14%), Frankreich (21%), in der Tschechischen Republik (25%) und in Russland (28%). Den höchsten Anstieg in diesem Bereich verzeichnen die Forscher in Argentinien (+18), China (+17), Australien (+14), Brasilien (+12), Deutschland (+10) und Ungarn (+9). Den größten Rückgang der persönlichen Zuversicht zeigen dagegen Befragte in Russland (-39), der Tschechischen Republik (-29), Schweden (-15) und Frankreich (-12). In Deutschland ist der Anteil der Menschen, die zuversichtlich in die Zukunft sehen mit 54 Prozent erstmals seit April 2007 größer als der Anteil der Besorgten (46%).

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die ziwschen dem 4. November 2009 und 13. Januar 2010 im Auftrag von Thompson Reuters News Service durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 24.077 Erwachsenen ab 18 Jahren in 23 Ländern befragt, die 75 Prozent des weltweiten Bruttoinaldsprodukts repräsentieren: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Polen, Russland, Südkorea, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Censusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.
Quelle: Ipsos

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